DruckenTeilen
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Kiew greift erneut eine russische Raffinerie mit Drohnen an. An der Front steigen die Verluste. Russland klaut Gold. Der News-Ticker.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
- Russland bereit für Wiederannäherung an EU trotz Ukraine-Krieg„,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“56″}}“>Russland bereit für Wiederannäherung an EU trotz Ukraine-Krieg – „Wir haben eine Entwicklung dieser Beziehungen, eine Wiederherstellung dieser Beziehungen niemals abgelehnt“
- Verluste im Ukraine-Krieg: Russlands Blutzoll bleibt hoch“,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“56″}}“>Verluste im Ukraine-Krieg: Russlands Blutzoll bleibt hoch – Kreml-Truppen verlieren an der Front 1000 Soldaten binnen 24 Stunden.
- Ukraine-Krieg aktuell: Dritter Angriff auf Leningrad in Folge“,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“56″}}“>Ukraine-Krieg aktuell: Dritter Angriff auf Leningrad in Folge – Kiew-Truppen attackieren erneut Russlands Öl-Wirtschaft mit hartem Schlag
Update vom 28. März um 7:25 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg sind zuletzt wieder deutlich gestiegen. Wie der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf Facebook mitteilte, hat Wladimir Putins Armee im Verlauf des vergangenen Tages 1300 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Die gesamten Verluste Russlands im Ukraine-Krieg steigen damit auf etwa 1.294.470 Soldaten an. Zudem hat Putin inzwischen 11.812 Panzer, 24.297 gepanzerte Kampffahrzeuge, 38.936 Artilleriesysteme sowie 1707 Mehrfachstartraketensysteme verloren.
Ukraine-Krieg aktuell: Gespräche zwischen Russland und den USA
Update, 20:20 Uhr: Russische Staatsduma-Abgeordnete haben sich zu Gesprächen mit US-Kongressmitgliedern in Washington getroffen und dabei unter anderem über den Ukraine-Krieg sowie die Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen zwischen beiden Ländern beraten. Die republikanische Abgeordnete Anna Paulina Luna aus Florida, die die russische Delegation empfing, betonte die Notwendigkeit eines offenen Austauschs: „Wir werden diesen Dialog weiter fördern und den Frieden unterstützen – im Einklang mit dem Bestreben dieser Regierung nach Frieden sowie nach wirtschaftlichen Chancen“, schrieb sie auf X. Kreml-Wirtschaftsgesandter Kirill Dmitriew kommentierte den Beitrag mit dem Wort „historisch.“
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 19:54 Uhr: US-Außenminister Marco Rubio hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj der Lüge über die Position Washingtons bei den Ukraine-Verhandlungen bezichtigt. „Das ist eine Lüge“, sagte Rubio am Rande des G7-Außenministertreffens nahe Paris vor Journalisten mit Blick auf Äußerungen Selenskyjs, die USA bestünden auf einer Abtretung des gesamten ostukrainischen Donbass an Russland als Voraussetzung für Sicherheitsgarantien.
„Ich habe mitbekommen, dass er das gesagt hat, und es ist bedauerlich, dass er das gesagt hat, denn er weiß, dass das nicht stimmt“, fügte Rubio an. Selenskyj sei lediglich gesagt worden, dass „Sicherheitsgarantien für die Ukraine solange nicht in Kraft treten werden, bis der Krieg zu Ende geht.“ Dies sei „offensichtlich“, sagte Rubio und es sei nicht in Verbindung mit Gebietsabtretungen der Ukraine gebracht worden.
Update, 18:29 Uhr: Die Ukraine könnte im Ukraine-Krieg schon in zwei Monaten an die Grenzen ihrer Verteidigungsfinanzierung stoßen – Kiew hat nach Einschätzung in- und ausländischer Regierungsvertreter lediglich genug Mittel, um die Ausgaben bis Juni zu decken. Wie Bloomberg unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, bringt eine Kombination verschiedener Faktoren Dutzende Milliarden Euro an wichtigen Geberzusagen in Gefahr. Für das Gesamtjahr 2026 benötigt die Ukraine laut der Kyiv Post rund 52 Milliarden US-Dollar an externer Finanzierung.
Kreml-Sprecher kritisiert USA dafür, Zusammenarbeit an Ukraine-Verhandlungen zu knüpfen
Update, 17:20 Uhr: Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die USA dafür kritisiert, wirtschaftliche Zusammenarbeit an Fortschritte im Ukraine-Krieg zu knüpfen. „Die US-Seite verknüpft die gesamte Situation mit der Lösung des Konflikts in der Ukraine. Wir halten das für falsch und schädlich – für unsere Interessen, aber auch für die amerikanischer Unternehmen“, sagte Peskow auf seiner täglichen Pressekonferenz, wie der Kyiv Independent berichtet.
Schatten aus Stahl an der Front: Panzer gestern, heute und morgen
Fotostrecke ansehen
Russlands Unterhändler Kirill Dmitriew, der an Wirtschaftsgesprächen mit Unterhändlern von US-Präsident Donald Trump beteiligt ist, zeigte sich derweil selbstbewusst. „Russland hält die stärkste Position und verfügt über die mächtigsten Ressourcen. Alles wird nur zu Russlands Bedingungen geschehen“, sagte Dmitriew russischen Staatsmedien.
Russland bereit für Wiederannäherung an EU trotz Ukraine-Krieg
Update, 16:40 Uhr: Russland schließt nach Worten von Präsident Wladimir Putin eine Wiederannäherung an die europäischen Staaten nicht aus. Es sei klar, dass das Verhältnis zu Europa derzeit in einer Krise sei, sagte Putin nach Kremlangaben bei einer Sitzung des russischen Sicherheitsrates in Moskau. „Wir haben eine Entwicklung dieser Beziehungen, eine Wiederherstellung dieser Beziehungen niemals abgelehnt“, sagte er.
Als Ursache des Zerwürfnisses nannte er zum wiederholten Mal den Sturz des moskaufreundlichen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch nach Massenprotesten 2014. Putin sprach von einem Staatsstreich, der von den USA und mehreren europäischen Staaten unterstützt worden sei. Damit beginne „die Kette tragischer Ereignisse, die sich bis heute in der Ukraine abspielen“.
Ukraine-Krieg: Wadephul warnt vor Nachlassen bei Ukraine-Hilfen
Update, 13:56 Uhr: Außenminister Johann Wadephul warnt davor, dass die Unterstützung der Ukraine wegen des Iran-Kriegs weiter bröckelt. „Es darf keine Abstriche geben, wenn es um die Aufrechterhaltung der Verteidigungsfähigkeit der Ukraine geht“, sagte der CDU-Politiker nach Ukraine-Gesprächen der Außenminister der Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien (G7) bei Paris. Dies würde Kremlchef Wladimir Putin nur in die Hände spielen.
„Putin hofft auf zynische Weise, dass die Eskalation im Nahen Osten unsere Aufmerksamkeit von seinen Verbrechen in der Ukraine ablenkt. Dieses Kalkül darf nicht aufgehen“, sagte der deutsche Außenminister. Der Druck auf Russland müsse hoch bleiben, etwa mit Sanktionen, Vorgehen gegen die russische Schattenflotte und Druck auf den russischen Energiesektor. Wadephul nahm dabei auch die USA, die erst kürzlich Sanktionen auf russische Öl-Lieferungen zeitweise gelockert hatten, in die Verantwortung. „Das ist eine Aufgabe aller G7-Partner.“
Ukraine-Krieg: Kiew verstärkt Kooperation mit Saudi-Arabien inmitten Iran-Krieg
Update, 12:17 Uhr: Die Verteidigungsministerien der Ukraine und von Saudi-Arabien haben sich nach ukrainischen Angaben auf eine Rüstungskooperation geeinigt und ein erstes Abkommen unterzeichnet. „Es legt die Grundlage für weitere Verträge, technologische Zusammenarbeit und Investitionen und stärkt die internationale Rolle der Ukraine als Lieferant von Sicherheit“, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf sozialen Netzwerken. Selenskyj hatte demnach ein Treffen mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman.
Der ukrainische Staatschef verwies dabei auf das vorhandene ukrainische Wissen bei der Abwehr von Drohnen und ballistischen Raketen im Krieg mit Russland. Kiew sei bereit, dieses mit Riad zu teilen. „Und Saudi-Arabien hat das, woran die Ukraine interessiert ist“, schrieb er ohne konkretere Angaben.
Update, 11:45 Uhr: Die Lage an der Front bleibt angespannt: Im Ukraine-Krieg hat der ukrainische Generalstab am Freitag 150 Gefechte für den Vortag gemeldet. Die Schwerpunkte der russischen Angriffe lagen dabei auf den Richtungen Pokrowsk, Huljajpilske und Kostjantyniwka. Allein in Richtung Pokrowsk wehrten ukrainische Verteidiger laut Generalstab 42 feindliche Vorstöße ab. Russische Truppen setzten dabei 9190 Kamikaze-Drohnen sowie 227 gelenkte Fliegerbomben ein und feuerten fast 3900 Mal mit Artillerie.
Ukraine-News: Russland versteigert Gold in besetzten Gebieten
Update, 9:53 Uhr: Im Ukraine-Krieg weitet Russland die wirtschaftliche Ausbeutung besetzter Gebiete systematisch aus: Wie Reuters unter Berufung auf Auktionsdokumente berichtet, wurden die Schürfrechte am Golderzvorkommen Bobrykiwske für 9,7 Millionen US-Dollar an ein Unternehmen des russischen Bergbaukonzerns Polyanka verkauft. Das Vorkommen umfasst schätzungsweise 1,64 Tonnen Gold – zum aktuellen Marktpreis einem Wert von knapp 260 Millionen US-Dollar entsprechend. Vor dem russischen Angriff auf die Ukraine hatte das australische Unternehmen Korab Resources das Gelände erschlossen.
Verluste im Ukraine-Krieg: Russlands Blutzoll bleibt hoch
Update, 08:08 Uhr: Russland hat im Ukraine-Krieg binnen eines einzigen Tages 1.000 weitere Soldaten verloren. Laut dem Generalstab der ukrainischen Streitkräfte belaufen sich die russischen Gesamtverluste seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 damit auf rund 1.293.170 Soldaten. Das berichtet die Ukrainska Pravda. Neben den Personalverlusten meldete der Generalstab für den vergangenen Tag den Verlust von 68 Artilleriesystemen sowie neun gepanzerten Kampffahrzeugen und einem weiteren Panzer. Die Gesamtzahl der seit Kriegsbeginn zerstörten russischen Artilleriesysteme stieg damit auf 38.863.
Soldaten einer separaten Brigade der Territorialen Verteidigung aus Dnipro bereiten in der Region Saporischschja im Südosten der Ukraine Raketen für einen mobilen Partizan-Raketenwerfer vor. (Archivbild) © Ukrinform/dpa
Update, 06:47 Uhr: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat Berichte über eine mögliche Umleitung von Ukraine-Waffen in den Nahen Osten nicht bestätigt. Die Washington Post hatte zuvor berichtet, das Pentagon prüfe, ob für den Ukraine-Krieg bestimmte US-Rüstungsgüter wegen aufgezehrter Munitionsbestände in die Krisenregion umgeleitet werden könnten. Pistorius äußerte sich bei einem Besuch in einem australischen Werk des Rüstungskonzerns Rheinmetall nahe Brisbane zurückhaltend – zumindest für die deutsche Beteiligung am sogenannten Purl-Programm, über das europäische NATO-Staaten und Kanada US-Rüstungsgüter für Kiew finanzieren. „Wir tun bereits alles, um schneller auf eigenen Beinen zu stehen. Wir beschaffen schneller als jemals zuvor“, sagte Pistorius laut dpa.
Ukraine-Krieg aktuell: Dritter Angriff auf Leningrad in Folge
Update, 05:22 Uhr: Ukrainische Drohnen haben in der dritten Nacht in Folge Ölterminals im russischen Leningrader Gebiet angegriffen. Betroffen waren laut russischen Telegram-Kanälen die Hafenstädte Ust-Luga und Primorsk an der Ostsee. Im Ukraine-Krieg hat die Ukraine ihre Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur zuletzt deutlich intensiviert. Ersten Berichten zufolge soll bei dem Angriff auf Ust-Luga ein Öltank explodiert sein. Reuters hatte bereits am 25. März gemeldet, dass ukrainische Drohnenangriffe, Pipelineschäden und Tanker-Beschlagnahmungen rund 40 Prozent der russischen Ölexportkapazitäten lahmgelegt haben – die schlimmste Versorgungsunterbrechung in der modernen russischen Geschichte.
Selenskyj sucht Verbündete in Saudi-Arabien
Update, 19.05 Uhr: Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag zu einem überraschenden Besuch in Saudi-Arabien eingetroffen. Selenskyj veröffentlichte kurz nach seiner Ankunft im Onlinedienst X eine Videobotschaft und kündigte „wichtige Treffen“ in dem Golfstaat an. Nach Informationen aus mit den Gesprächen vertrauten Kreisen ist ein Abkommen zwischen Kiew und Riad zum „Schutz des Luftraums“ geplant.
Selenskyj veröffentlichte nach seiner Ankunft Bilder eines Treffens mit einem regionalen Regierungsvertreter in der saudiarabischen Küstenmetropole Dschidda. „Wir wissen die Unterstützung zu schätzen und unterstützen diejenigen, die bereit sind, gemeinsam mit uns für Sicherheit zu sorgen“, sagte Selenskyj dazu.
NATO-Generalsekretär Rutte sichert Ukraine weiterhin Waffen zu
Update, 14.08 Uhr: NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat trotz des Iran-Kriegs Entwarnung bei den Waffenlieferungen an die Ukraine gegeben. „Die gute Nachricht ist, dass notwendige Ausrüstung weiterhin in die Ukraine geliefert wird“, sagte Rutte am Donnerstag in Brüssel. Gleichzeitig rief er die Rüstungsunternehmen der NATO-Staaten auf, ihre Kapazitäten auszubauen – etwa durch zusätzliche Produktionslinien oder neue Werke. Die Ukraine und einige ihrer Unterstützer hatten befürchtet, der Iran-Krieg könnte Rüstungslieferungen an Kiew gefährden. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte sich zuletzt besorgt über mögliche Engpässe bei Munition für ukrainische Luftabwehrsysteme geäußert.
Ukraine-Krieg aktuell: Kreml sieht keine Fortschritte bei Territorialfragen
Update, 13:22 Uhr: Der Kreml hat im Ukraine-Krieg erklärt, dass bei den laufenden Friedensverhandlungen in der Territorialfrage keinerlei Fortschritte erzielt worden seien. Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte jedoch: „Das bedeutet nicht, dass Russland das Interesse an den Verhandlungen verliert. Im Gegenteil, wir bleiben offen, stehen in Kontakt mit der amerikanischen Seite und hoffen, dass die nächste Gesprächsrunde stattfinden wird, sobald die Umstände es erlauben.“
Einen Bericht der New York Times, wonach Kremlchef Wladimir Putin ursprünglich zu einem Friedensschluss bereit gewesen sei, aber nach der US-israelischen Operation gegen den Iran seine Meinung geändert habe, wies Peskow als „Fiktion“ zurück.