Neben dem hauseigenen Tarif werden auf der Strecke das staatliche SJT/One Ticket, integrierte Tarife der Region Pilsen sowie internationale Fahrscheine wie InterRail, Eurail und CIV anerkannt. Der Ticketverkauf soll weiterhin auch über die Kanäle der Tschechischen Bahnen (České dráhy) möglich sein, mit denen Leo Express bei der Umstellung eng zusammenarbeiten will. Der grenzüberschreitende Betrieb erfolgt in Zusammenarbeit mit einem deutschen Partnerunternehmen und in Abstimmung mit dem bayerischen Aufgabenträger BEG.
Mit der neuen Verbindung baut Leo Express sein internationales Streckennetz konsequent weiter aus. Ab Juni startet das Unternehmen eine neue Verbindung von Rzeszów in Polen über Prag, Dresden und Leipzig bis nach Frankfurt. Ende April soll zudem eine neue Linie nach Bratislava aufgenommen werden, gleichzeitig werden Verbindungen in die Region Slovácko wieder aufgenommen. Bereits Anfang März wurde eine Verbindung zwischen Krakau und Warschau eingeführt, die zweimal täglich verkehrt, und das Angebot zwischen Prag und Krakau auf bis zu vier tägliche Verbindungen pro Richtung ausgeweitet. Leo Express positioniert sich damit zunehmend als internationaler Anbieter im europäischen Bahnverkehr.