03 Handball DHfK Leipzig ThSV Eisenach  Gauer 25 DSC_0107

Stand: 29.03.2026 • 19:02 Uhr

Der SC DHfK Leipzig bibbert weiter um den Verbleib in der Handball-Bundesliga. Trotz teils großen Vorsprungs gab es gegen den ThSV Eisenach keine zwei Punkte. Die Gäste konnten sich derweil über den ersten Zähler in fremder Halle freuen.

Mit 29:29 (15:13) trennten sich die beiden Ostklubs vor 6.000 Fans in der Messestadt. Für die Sachsen ist der Punktgewinn zu wenig, das Team von Frank Carstens muss weiter auf den zweiten Heimsieg der Saison warten. Leipzig klettert vorerst auf den vorletzten Platz, der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt jetzt zwei Punkte.

Semper verlängert und trifft und trifft

Vor der Partie gab es den ersten Jubel auf Seiten der Heimfans. Der Vertrag von Toptorschütze und Nationalspieler Franz Semper wurde ligenunabhängig verlängert. Der gebürtige Bornaer wurde auch zum Mann der ersten Halbzeit, netzte sechsmal. Der SC DHfK führte lange knapp, bis Moritz Ende dann doch die Gäste kurz in Front brachte (5:6/9. Minute). Doch getragen von Semper zog Leipzig wieder an, der Nationalspieler brachte in der 19. Minute den vier-Tore-Vorsprung (13:9).

Auch wenn Eisenachs Defensive luftig stand und DHfK-Keeper Tomas Mrkva nicht einen Ball halten konnte, blieb der Vorsprung lange groß. Was auch an insgesamt fünf zwei-Minuten-Strafen auf Seiten des ThSV lag. Doch kurz vor der Pause kamen die Thüringer wieder heran, hatten gar die Chance auf ein Tor zu verkürzen, doch Max Beneke traf mit dem letzten Wurf nur die Latte.

Tomas Mrkva hielt im ersten Durchgang keinen Ball, wurde gegen Domenico Ebner ausgewechselt.

Ebners Paraden reichen nicht zum Sieg

Leipzig kam besser aus der Kabine, auch wenn beide Abwehren jetzt stabiler standen. Semper brachte seine Farben mit dem 18:14 wieder vier Tore in Front. Doch die Gäste ließen nicht nach, glichen nach einem 3:0-Lauf knapp zehn Minuten vor dem Ende aus (22:22). Die Sachsen ihrerseits zitterten jetzt, konnten sich aber auf Domenico Ebner verlassen. Der Keeper parierte im zweiten Durchgang acht Würfe, hielt starke 35 Prozent der Würfe. Doch zum Sieg reichte es am Ende nicht, weil sich Leipzig in Unterzahl zwei Ballverluste zu viel leistete. Der letzte Angriff gehörte gar dem ThSV, doch Stephan Seitz konnte den Wurf nicht aufs Tor bringen.

Felix Aellens fünf Tore reichten Eisenach zum Punktgewinn. Am Ende war sogar der Sieg drin.

Weiter geht es für Leipzig am Ostersonntag in Berlin gegen die Füchse, Eisenach spielt am Tag vorher beim THW Kiel.

jar

Mitteldeutscher Rundfunk