Neues vom Nachwuchs im Zoo Karlsruhe! Vor etwa anderthalb Monaten haben die Weißkopfsakis Nachwuchs bekommen. Jetzt hat das kleine Weibchen seinen Namen erhalten: „Oona“ wird sie fortan gerufen, teilt der Zoo auf seiner Facebookseite mit. Weißkopf-Sakis gehören zu den Neuweltaffen und sind im nordöstlichen Südamerika beheimatet. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst unter anderem Guyana, Surinam, Französisch-Guayana sowie Teile Venezuelas und Brasiliens, heißt es weiter in dem Post. Die possierlichen Tiere leben in unterschiedlichen Waldlebensräumen – von tropischen Regenwäldern bis hin zu Gebirgswäldern. Im Zoo Karlsruhe haben sie ihr Zuhause im Exotenhaus. Sie sollen gleichzeitig daran erinnern, wie wichtig der Schutz ihrer natürlichen Ursprungsgebiete ist.
Oona begeistert Besucher im Exotenhaus Karlsruhe
Das Exotenhaus im Karsruher Zoo ist etwas ganz Besonderes: dort kann man exotische Vögel und Affen fast wie in freier Wildbahn erleben. Zumindest, was störende Abgrenzungen betrifft. Denn diese gibt es im Tropenhaus nicht. Stattdessen wird dort das Klima der weit entfernten ursprünglichen Heimaten der Tiere, die dort leben, nachempfunden. Das bedeutet drei Mal täglich ein Tropengewitter mit dichten Nebelwolken und Regen. Ursprünglich war das Exotenhaus übrigens ein Schwimmbad. Es wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg als „Tullabad“ errichtet und war seinerzeit eines der modernsten Hallenbäder Europas. Wo einst Menschenkinder das Schwimmen erlernten, tummeln sich heute verschiedene Vögel, Faultiere, Gürteltiere, Riesenschildkröten, Leguane, Krokodile, Frösche und unzählige Fische. Sogar eine Fledermaushöhle gehört zum Lebensraum, der ein ganz eigenes Ökosystem bildet.

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Oona hängt an ihrer Mutter – im wahrsten Sinne des Wortes.
Foto: Zoo Karlsruhe / Facebook
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Oona hängt an ihrer Mutter – im wahrsten Sinne des Wortes.
Foto: Zoo Karlsruhe / Facebook
Die Tiere genießen die Uferlandschaften mit ihrem naturnahmen Bewuchs. Zoobesucher erleben so die Tiere ganz hautnah, beobachten sie sogar, wenn sie sich beim Baden abkühlen oder dicht über den Köpfen schweben. Entstanden ist dieses ganz besondere Paradies für Mensch und Tier im Jahre 2015 durch einen Totalumbau des alten Volksbads.
Füttern der Tiere bleibt im Exotenhaus streng verboten
Die Weißkopfsakis sind gut an den Menschen gewöhnt. Manchmal kommen sie so nahe, dass man sie fast streicheln könnte!. Genau dies sollte aber nicht gemacht werden, warnt der Zoo. Die Affen haben zwar ihre Scheu dem Menschen gegenüber abgelegt, mögen aber dennoch keine Berührungen. Wer dagegen ruhig stehen bleibt, kann die Tiere auf diese Weise wunderbar beobachten. Zudem gilt im Exotenhaus wie im gesamten Zoo ohne Ausnahme: Füttern verboten!
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Veronika Hartmann
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