Das Asisi-Panometer in Dresden bietet ab sofort einen Blick in die faszinierende Welt unter Wasser. Zu sehen ist die neue Ausstellung „Great Barrier Reef“. Das Korallenriff liegt vor der Küste Queenslands im Nordosten Australiens. Es zieht sich auf einer Länge von 2.000 Kilometern von Australien bis Papua-Neuguinea.
Die Schönheit der Unterwasserwelt
Aus einer Perspektive unterhalb der Meeresoberfläche können Besucher des Panometers die Schönheit der Unterwasserwelt erleben: schillernde Korallen, farbenfrohe Fischschwärme und die Lichtbrechung in den Tiefen des Ozeans. Auch Schildkröten und Haie sind zu sehen.
Eine eigens komponierte Klangkulisse von Eric Babak, mit dem Asisi seit vielen Jahren zusammenarbeitet, ergänzt die visuelle Inszenierung und den Lichtwechsel zwischen Tag und Nacht.
Vier Jahre Arbeit für neues Panorama
Knapp vier Jahre lang hat Künstler Yadegar Asisi an dem 3.000 Quadratmeter großen Panorama gearbeitet. Grundlage für die Arbeit waren den Angaben nach zehntausende Unterwasserfotografien und Skizzen, die Asisi auf mehreren Expeditionen mit dem australischen Dokumentarfilmer Ben Cropp gesammelt hat.
Wie entsteht eigentlich ein Panorama von Asisi?
Mithilfe seines Studio-Teams aus Architekten und Digital Artists für 3D und Bildbearbeitung komponiert Asisi seine Panoramawerke in jahrelanger Detailarbeit als hochauflösende digitale Gemälde, die aus abertausenden Fotografien, Zeichnungen, Skizzen und Malerei entstehen. Zur Materialsammlung lässt er sich häufig durch ausgewiesene Experten und Wissenschaftler beraten und führt umfangreiche Recherche- und Fotoreisen zum jeweiligen Thema durch.
Quelle: asisi F&E GmbH
Zusatzausstellung mit Hintergrundinformationen
In einer angrenzenden Ausstellung, die von einer Meeresökologin konzipiert wurde, können die Besucherinnen und Besucher zudem weitere Informationen über das größte Korallenriff der Welt bekommen. Die Ausstellung hat täglich geöffnet.
Die aktuelle Ausstellung ist bereits das zweite Intermezzo des Meisters der Panoramen mit dem Greet Barrier Reef. 2015 war das Naturpanorama schon im Gasometer Leipzig zu sehen. Nun ist es überarbeitet, verfeinert, neu akzentuiert.