Standdatum: 30. März 2026.

Autorinnen und Autoren:
Immo Maus

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Im Vordergrund ist das Blaulicht eines Polizeiwagens zu sehen - im Hintergrund ist eine Straße mit Flatterband abgesperrt

Am Samstagabend wurde ein 25-Jähriger in der Gastfeldstraße angeschossen.

Bild: Radio Bremen | Matthias Röhrs

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In den vergangenen Wochen gab es im Stadtteil wiederholt teils tödliche Schießereien. In der Soko „Fokus“ arbeiten nun Ermittler aus verschiedenen Polizei-Bereichen zusammen.

Anfang März sorgten zwei Vorfälle innerhalb weniger Stunden für Aufsehen: Erst wurde im Stadtteil Walle ein 43-Jähriger durch Schüsse verletzt, später wurde in der Neustädter Kornstraße einem 42-Jährigen in den Fuß geschossen.

Mitte März erlitt zudem ein Mann ebenfalls in der Kornstraße eine Schussverletzung, die so schwerwiegend war, dass er kurz darauf in einem Krankenhaus verstarb. Zuletzt schoss ein Täter einem 25-Jährigen am Samstagabend in der Gastfeldstraße in die Beine.

Die Polizei Bremen teilte nun mit, dass in allen vier Fällen wegen „versuchter Tötungsdelikte beziehungsweise eines Tötungsdelikts“ ermittelt werde. Ob die Taten miteinander zusammenhängen, sei bisher noch Gegenstand der Ermittlungen. „Was hier auf der Straße passiert, dass Leute offenbar ihre Konflikte mit Schusswaffen austragen, ist absolut inakzeptabel“, sagte Polizeipräsident Dirk Fasse.

Wir werden die Täter konsequent und unnachgiebig ermitteln.

Polizeipräsident Dirk Fasse

Verstärkte Präsenz im öffentlichen Raum

Ziel der Soko „Fokus“ sei es, die Hintergründe der Taten schnell aufzuklären und „mögliche Täterkreise zu identifizieren und zu zerschlagen“. Die Polizei setze dabei auf eine Kombination aus „intensiver Ermittlungsarbeit, verdeckten Maßnahmen und verstärkter Präsenz im öffentlichen Raum“, hieß es.

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Bild: Radio Bremen

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Quelle:
buten un binnen.

Dieses Thema im Programm:
Bremen Eins, Nachrichten, 30. März 2026, 13 Uhr