
Polizei und Feuerwehr haben am Sonntag in Berlin-Spandau zwei Fuchs-Babys befreit, die in etwa zwei Meter Tiefe gefangen saßen.
Wie ein Polizeisprecher gegenüber dem rbb erläuterte, befanden sich die beiden Fuchs-Kinder in einem etwa zwei Meter langen und 50 Zentimeter breiten Fallrohr. Dieses war in den Boden eingelassen, als Regenwasserablauf. „Ein Ausbau oder das Herausziehen des Rohres war nicht möglich“, hieß es von der Polizei.
Vermutlich mehrere Tage in dem Loch
Die Füchse seien nach der Rettung von der Fuchshilfe abgeholt worden, einer Initiative, die sich um kranke oder verletzte Tiere kümmert. Dort würden sie nun aufgepäppelt. Nach Informationen der Initiative verbrachten die Welpen vermutlich mehrere Tage in ihrer Falle, aber wohl nicht länger als fünf Tage.
Ziel ist es, dass die Tiere anschließend wieder ausgewildert werden. „Wir wünschen den kleinen Fuchs-Welpen gute Besserung“, so die Polizei.
Ca. 4.500 Füchse in Berlin
In Berlin gehören Füchse mittlerweile zum Stadtbild. Schätzungsweise rund 4.500 Füchse leben in der Stadt, wie der Berliner Wildtierexperte Derk Ehlert einmal erklärte. Sie ernähren sich von Mäusen, Ratten und Regenwürmern, von Abfällen der Menschen sowie von Fallobst. Die Jungtiere werden meist im Frühjahr geboren.
Sendung: rbb|24, 30.03.2026, 18:28 Uhr
Audio: rbb|24, 30.03.2026, Jonas Wintermantel