Nächster Test für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft: Nach dem 4:3 (2:2)-Sieg gegen die Schweiz wartet heute Abend (20.45 Uhr/ARD) mit Ghana die nächste Aufgabe auf die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Deutschland – Ghana: Die Partie live im Live-Ticker

Undav auch im Heimspiel nur auf der Bank

Für einen DFB-Spieler wird die Partie am Montagabend zum Heimspiel: Deniz Undav. Der Profi des VfB Stuttgart soll für die Nagelsmann-Elf stürmen, wie der Bundestrainer betonte: „Geplant ist, dass er Einsatzmiunuten bekommt, weil er sie verdient hat.“

Undav, der zuletzt im Juni 2025 für Deuschland spielte, schoss in dieser Saison bereits 18 Tore in der Bundesliga und gab dazu fünf Vorlagen. Beim ersten März-Test am Freitagabend in Basel gegen die Schweiz (4:3) stand allerdings Havertz in der Startelf – und auch gegen Ghana setzt Nagelsmann auf den Arsenal-Star von Beginn an. Undav sitzt vorerst auf der Bank. Brown rückt für Raum in die Mannschaft, Groß für Goretzka und Woltemade stürmt für Sané. Dass Alexander Nübel für Oliver Baumann im deutschen Tor stehen soll, war bereits zuvor klar.

Deutschland – Ghana: Die DFB-Aufstellung

Nübel – Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Brown – Stiller, Groß – Gnabry, Woltemade, Wirtz – Havertz.

WM-Chance für Bundesligaprofi?

Ghanas Nationaltrainer Otto Addo räumte zuletzt einem Bundesligaprofi noch Chancen auf die WM-Teilnahme ein: HSV-Stürmer Ransford Königsdörffer hat nach Ansicht von Ghanas Nationaltrainer Otto Addo noch immer gute Chancen auf eine Nominierung für die Fußball-WM im Sommer. „Er ist ein super Typ, ein guter Spieler, und die Entwicklung geht in die richtige Richtung, denn er hat in der Rückserie auch ein paar Tore geschossen“, sagte der 50-Jährige im Interview mit dieser Redaktion über den Profi des Hamburger Bundesligisten. „Der WM-Zug ist für ihn auf gar keinen Fall abgefahren.“

Der 24-jährige Königsdörffer war in der vergangenen Woche für die Länderspiele am Freitag gegen Österreich (1:5) und am (heutigen) Montagabend (20.45 Uhr/ARD) in Stuttgart nachnominiert worden. 

Austria v Ghana - International Friendly

„Er kann sich jetzt zeigen. Im Sturm ist es bei uns ein enges Rennen, denn gerade dort haben wir ein Überangebot – mit vielen ähnlichen Spielertypen wie Ransi, die vielleicht die Nase einen Tick vorn haben“, sagte der ehemalige Bundesligaprofi Addo. Der in Berlin geborene Königsdörffer bestritt bislang sieben Länderspiele für das Heimatland seines Vaters. Bei der Niederlage am Freitag gegen Österreich war er in der 70. Minute eingewechselt worden.