Am Gründonnerstag, den 2. April 2026, verwandelt sich die St. Georgen Kirche am Glauchaer Platz in eine lebendige Bühne für ein ganz besonderes kulturelles Ereignis. Um 19:30 Uhr präsentiert der Adonia Teens-Chor gemeinsam mit einer jungen Live-Band das brandneue Musical „TREFFPUNKT BRUNNEN“, welches die biblische Geschichte von Jesus und der Frau aus Samarien in ein modernes Gewand hüllt. Unter der Leitung des Hallenser Hauptorganisators Christlieb Stuwe erwartet die Besucher ein Abend voller Energie, der durch ausdrucksstarke Songs, berührende Theaterszenen und kreative Show-Elemente besticht.
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Die Handlung führt das Publikum mitten in eine Geschichte von Verstoßung und Ausgrenzung, in der eine unerwartete Begegnung an einem Brunnen eine gewaltige Veränderung nach sich zieht. Was als vermeintlich unspektakuläre Unterhaltung beginnt, stellt schließlich das Leben eines ganzen Dorfes grundlegend auf den Kopf. Das Adonia-Team hat hierfür 12 mitreißende Songs komponiert, die tiefe Emotionen wecken und die Zuschauer mit auf eine Reise voller Schmerz und Hoffnung nehmen.
Das Projekt zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Entstehungsweise aus, denn die 70 Mitwirkenden im Alter zwischen 12 und 19 Jahren haben das gesamte Programm in nur vier Tagen innerhalb eines Musicalcamps einstudiert. Zuvor hatten die Jugendlichen bereits die Noten und ein vorproduziertes Album erhalten, um sich eigenständig auf die intensive Probenphase vorzubereiten. Diese Form der musikalischen Jugendarbeit wird bereits seit 2001 erfolgreich durchgeführt und erreicht mittlerweile jährlich rund 5.000 Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland.
Hinter der Organisation steht der gemeinnützige Verein Adonia e.V. mit Sitz in Karlsruhe, der als unabhängige christliche Jugendorganisation eng mit verschiedenen Kirchen zusammenarbeitet. Das Musical in Halle ist Teil einer großen Tournee, bei der im Jahr 2026 insgesamt 50 Projektchöre an 200 Orten bundesweit auftreten. Da sich die Arbeit durch Campbeiträge, Spenden und die Kollekten an den Konzertabenden finanziert, ist der Eintritt frei, wobei das Team vor Ort um eine Unterstützung zur Deckung der Kosten bittet.
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