Einschränkungen

Wichtige Kölner Zugstrecke wird für vier Monate gesperrt

Aktualisiert am 31.03.2026 – 04:47 UhrLesedauer: 2 Min.

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Ein Pendler vor Zügen am Kölner Hauptbahnhof (Symbolbild): Ab Ende März kommen auf Pendler zwischen Köln und dem Oberbergischen Kreis erhebliche Einschränkugen zu. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt)

Einen wichtigen Streckenabschnitt zwischen Köln und dem Bergischen Land sperrt die Deutsche Bahn ab Ende März. Fahrgäste müssen mit erheblichen Verzögerungen rechnen.

Ursache sind umfangreiche Bau- und Sanierungsarbeiten entlang des betroffenen Abschnitts. Unter anderem werden die Bahnhöfe Rösrath, Rösrath-Hoffnungsthal und Engelskirchen-Ründeroth von der Deutschen Bahn saniert. Darüber hinaus entsteht in Overath-Vilkerath bis Mitte August ein völlig neues Bahngleis, das künftig als Halt für den RB25 genutzt werden soll. Die Planungen für den Bahnhof in Vilkerath laufen bereits seit Jahren.

Außerdem werden etliche Brücken und Bahnübergänge saniert. Am Freitag (27. Februar) verkündete die Deutsche Bahn bei einer Pressekonferenz aber schlechte Nachrichten: Die Brücke über die Lüghauser Straße in Hoffnungsthal kann nicht wie geplant während der Vollsperrung erneuert werden. Grund dafür sind neue Richtlinien, die einen Bau in der jetzigen Sperrung nicht möglich machen. Stattdessen sollen Vorarbeiten durchgeführt werden.

Die betroffene Brücke sei auch nach Ende der Sperrung befahrbar, versicherten die Verantwortlichen. Bis 2030 muss die Brücke allerdings ersetzt werden. Auf der neuen Brücke soll auch ein zweigleisiger Bahnverkehr möglich sein. Abgesehen von den Problemen bei der Brücke in Hoffnungsthal sollen alle geplanten Maßnahmen im Rahmen der Vollsperrung abgeschlossen werden.

Die Deutsche Bahn setzt, wie bereits bei der Vollsperrung der Strecke Hagen-Wuppertal-Köln, auf ein umfassendes Schienenersatzverkehrskonzept. So soll die Linie RB25 weiterhin stündlich zwischen Lüdenscheid und Gummersbach verkehren. Der Streckenabschnitt ist von den Baumaßnahmen nicht betroffen.

Deutsche Bahn in Köln: RB25 fährt monatelang nicht – enorme Belastung für Pendler

Abgesehen davon bietet die Deutsche Bahn drei verschiedene Ersatzbusse zwischen Köln Messe/Deutz und Gummersbach an. Der Lokalbus fährt alle Haltestellen entlang der Linie RB25 ab. Dazu kommt ein Schnellbus mit sechs Haltepunkten, sowie ein Expressbus, der lediglich in Gummersbach, Overath und Köln Messe/Deutz hält.

„Es wird dennoch eine enorme Belastung für Fahrgäste geben, vor allem für Berufstätige und Schüler“, teilten die Verantwortlichen weiter mit. Durch das Ersatzkonzept sollen die Einschränkungen möglichst gering gehalten und ausreichend Alternativen für Pendler angeboten werden.

Neben der Großbaustelle zwischen Köln und dem Bergischen Land belasten auch die Bauarbeiten zwischen Hagen und Köln den Bahnverkehr im Rheinland. Die erste Vollsperrung des Streckenabschnitts endete erst vor wenigen Tagen. Im Schienenersatzverkehr hatte es Probleme gegeben. Auf rund 90 Kilometern Strecke erneuert die Deutsche Bahn etliche Gleise und Bahnhöfe. Es ist eines der größten Sanierungsprojekte in NRW überhaupt.