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Lage im Iran-Krieg aktuell: Trump schickt neue Soldaten. Laut einem Bericht soll es eine Bodenoperation geben. Der News-Ticker.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
- Trump plant angeblich Bodenoperation„,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“80″}}“>Trump plant angeblich Bodenoperation – Laut einem Bericht der „Washington Post“
- Rubio schließt Einsatz von US-Bodentruppen nicht kategorisch aus“,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“80″}}“>Rubio schließt Einsatz von US-Bodentruppen nicht kategorisch aus – Der US-Außenminister betonte, die USA könne den Iran-Krieg in „wenigen Wochen“ beenden
- Iran-Krieg aktuell: Russland klagt USA vor UN-Sicherheitsrat an“,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“80″}}“>Iran-Krieg aktuell: Russland klagt USA vor UN-Sicherheitsrat an – UN-Sicherheitsrat berät über den Iran-Krieg
Update, 30. März, 5:03 Uhr: Seit Tagen gibt es Berichte über eine mögliche Bodenoffensive des US-Militärs im Iran. US-Präsident Trump heizt die Spekulationen jetzt an: „Um ehrlich zu sein, am liebsten würde ich mir das Öl im Iran nehmen“, sagte der Republikaner in einem Interview mit der britischen Zeitung Financial Times (FT). Er fügte demnach hinzu: „Aber einige dumme Leute in den USA sagen: ‚Warum tust du das?‘ Aber das sind dumme Leute.“
Für einen solchen Schritt müsste das US-Militär wohl die iranische Insel Charg im Persischen Golf einnehmen. Ein Angriff auf den Exportknotenpunkt Charg wäre jedoch riskant. „Vielleicht nehmen wir die Insel Charg ein, vielleicht auch nicht. Wir haben viele Optionen“, wurde Trump von der FT zitiert. „Es würde auch bedeuten, dass wir eine Weile dort (auf Charg) bleiben müssten.“
Trotz seiner Drohungen, die iranische Ölförderung einzunehmen, betonte Trump der Zeitung zufolge, dass die indirekten Gespräche zwischen den USA und dem Iran über pakistanische Vermittler gut vorankämen.
Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg
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Update, 22:31 Uhr: Aus dem Iran wurden am Abend (Ortszeit) erneut schwere Angriffe der USA und Israels gemeldet. Nach Angaben des iranischen Energieministeriums zielten die jüngsten Attacken auf Anlagen der Stromversorgung in der Hauptstadt Teheran. Infolgedessen kam es am Abend (Ortszeit) in verschiedenen Stadtteilen zu Stromausfällen. Einsatzteams seien in die betroffenen Gebiete entsandt worden, um die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen, berichtete der Staatssender Irib unter Berufung auf das Ministerium.
Iran-News aktuell: Netanjahu will „Sicherheitszone“ im Libanon ausweiten
Update, 20:47 Uhr: Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat eine Ausweitung der Pufferzone im Libanon zum Schutz israelischer Ortschaften angeordnet. Er habe die israelische Armee angewiesen, die bereits bestehende Sicherheitszone in dem nördlichen Nachbarland „weiter auszudehnen“, sagte Netanjahu am Sonntag in einer Videobotschaft. Damit solle „die Gefahr einer Invasion“ durch die pro-iranische Hisbollah-Miliz „endgültig neutralisiert und der Beschuss der Grenze mit Panzerabwehrraketen verhindert werden“.
Während eines Besuchs bei Soldaten sagte Netanjahu, die Hisbollah verfüge zwar noch über „Restkapazitäten“ zum Abfeuern von Raketen auf Israel. Die Miliz sei aber von den israelischen Streitkräften schwer getroffen worden. „Der Iran ist nicht mehr derselbe Iran, die Hisbollah ist nicht mehr dieselbe Hisbollah und die Hamas ist nicht mehr dieselbe Hamas“, sagte er. „Das sind keine terroristischen Armeen mehr, die unsere Existenz bedrohen – es sind besiegte Feinde, die um ihr Überleben kämpfen.“
Iran-News aktuell: Israelische Armee attackiert Raketenproduktion vom Mullah-Regime
Update, 18:13 Uhr: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine wichtige Produktionsstätte für Bauteile von Raketen im Iran angegriffen. Die israelische Luftwaffe habe in der Nacht zu Sonntag in Teheran „eine zentrale Anlage angegriffen, die vom iranischen Verteidigungsministerium zur Herstellung wichtiger Bestandteile ballistischer Raketen genutzt“ werde, hieß es in einer Erklärung. Dabei handelt es sich demnach um einen von nur zwei solchen Standorten im Iran.
Dort wurden nach Angaben der israelischen Armee „Bestandteile entwickelt, die für den Zusammenbau und den Einsatz von Raketen bestimmt sind, die auf den Staat Israel abgefeuert werden könnten“. Die Angriffe richteten sich zudem gegen Einrichtungen, die mit Triebwerken für ballistische Raketen, Drohnenherstellung, Luftabwehrsystemen und Raketenlagern in Verbindung stehen.
Iran-News aktuell: Saudi-Arabien, Türkei, Ägypten und Pakistan beraten über Lage
Update, 15:52 Uhr: Die Außenminister Saudi-Arabiens, der Türkei, Ägyptens und Pakistans haben am Sonntag über Wege zur Beendigung des Iran-Krieges beraten. Das Treffen in Islamabad sei einberufen worden, „um die sich entwickelnde Lage in der Region zu erörtern und Fragen von gemeinsamem Interesse zu besprechen“, teilte das pakistanische Außenministerium mit. Im Iran-Krieg hat Pakistan zuletzt eine Vermittlerrolle zwischen dem Iran und den USA eingenommen.
Unterdessen hat der Golfstaat Bahrain angesichts fortdauernder Attacken des Iran ein nächtliches Fahrverbot für Schiffe verhängt. Das Fahrverbot gelte von 18.00 Uhr abends bis 04.00 Uhr morgens, „um die Sicherheit für die Seeleute angesichts der iranischen Aggression zu erhöhen“, hieß es am Sonntag in einer Erklärung des bahrainischen Innenministeriums. Zuletzt waren in Bahrain zwei Mitarbeiter eines Aluminiumwerks bei Luftangriffen verletzt worden. Das Königreich liegt am Persischen Golf unweit der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus, die Teheran weitgehend blockiert.
Iran feuert Tausende Raketen und Drohnen auf Nachbarstaaten – Bilanz nach vier Wochen
Update, 14:44 Uhr: Die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere regionale Nachbarn am Golf stehen weiter unter Beschuss durch den Iran. Die Flugabwehr habe heute 16 Raketen und 42 Drohnen abgefangen, meldete das emiratische Verteidigungsministerium. Seit Beginn des Kriegs vor vier Wochen habe das Land iranische Angriffe mit mehr als 410 Raketen, 1.900 Drohnen und 15 Marschflugkörpern abgewehrt. Bisher wurden elf Menschen getötet, darunter zwei Soldaten, und rund 180 weitere verletzt.
Die Streitkräfte im kleinen Golfstaat Bahrain teilten mit, dass dort bisher 170 Raketen und 390 Drohnen abgewehrt wurden. In Bahrain wie auch in Kuwait ertönten heute wieder die Warnsirenen wegen der laufenden Angriffe, mit denen der Iran auf Militärschläge der USA und Israels reagiert. Auch Saudi-Arabien wehrt weiterhin Angriffe ab. In der Nacht und am frühen Morgen seien zehn Drohnen abgefangen und zerstört worden, teilte das saudische Verteidigungsministerium mit.
Iran-News: Teheran warnt die USA entschieden vor Bodenangriff
Update, 13:57 Uhr: Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat den USA vorgeworfen, unter dem Deckmantel von Verhandlungen heimlich einen Bodenangriff vorzubereiten. Die iranischen Streitkräfte seien bereit, US-Bodentruppen und ihre regionalen Verbündeten „zur Rechenschaft zu ziehen“, sagte Ghalibaf laut Reuters in einer Botschaft an die Nation.
Zuvor hatte die Washington Post berichtet, das US-Verteidigungsministerium plane wochenlange Bodeneinsätze im Iran – unter Beteiligung von Spezialeinheiten und regulärer Infanterie. Ob Präsident Donald Trump den Plänen zustimmen werde, sei jedoch offen. Unterdessen sind bereits Tausende Marineinfanteristen in den Nahen Osten verlegt worden.
Iran-News aktuell: Parlamentspräsident Ghalibaf droht den USA wegen möglicher Bodenoffensive
Update, 12:51 Uhr: Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat den USA mit massiven Verlusten gedroht, sollten amerikanische Soldaten in der Region am Boden eingesetzt werden. Mit Blick auf das iranische Militär sagte er laut der BBC: „Sie warten darauf, dass amerikanische Soldaten den Boden betreten, damit sie das Feuer auf sie eröffnen können.“
Die Drohung fällt zeitlich mit Berichten zusammen, wonach rund 3.500 Soldaten in die Region verlegt worden seien – darunter Kräfte an Bord des Kriegsschiffs „USS Tripoli“. Beobachter sehen darin eine deutliche Eskalation im Iran-Krieg-Szenario.
Iran-News aktuell: US-Militär plant wohl kombinierte Bodenoffensive – Rubio schließt Einsatz nicht aus
Update, 11:43 Uhr: Das US-Militär hat laut Berichten Pläne für eine mögliche Bodenoffensive im Iran ausgearbeitet. Die Vorbereitungen laufen laut der Washington Post bereits seit Wochen. Die potenzielle Bodenoffensive soll kombinierte Einsätze von regulärer Infanterie und Spezialeinheiten umfassen, jedoch keine vollständige Invasion darstellen.
US-Außenminister Marco Rubio erklärte zuletzt, die Kriegsziele seien auch ohne Bodentruppen erreichbar – einen solchen Einsatz schloss er jedoch nicht kategorisch aus. Ob Präsident Donald Trump die Pläne absegnen wird, blieb zunächst offen.
Iran-News aktuell: Revolutionsgarden drohen – Hochschulen in der Region als Vergeltungsziele
Update, 9:18 Uhr: Irans Revolutionsgarden haben Vergeltungsangriffe auf Universitäten angekündigt. Hintergrund ist demnach ein vorangegangener Schlag auf die Iranische Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran, den die Garden als Anlass für ihre Drohungen nennen.
Laut Reuters meldete das iranische Staatsfernsehen, dass zwei israelische oder US-amerikanische Hochschulen in der Region als mögliche Ziele gelten. Einzelheiten zu den betroffenen Einrichtungen blieben zunächst offen.
Trump plant angeblich Bodenoperation
Update, 8:30 Uhr: Laut einem Bericht der Washington Post, der sich auf anonyme US-Offizielle stützt, bereitet das Pentagon eine wochenlange Bodenoperation im Iran vor. Details zur konkreten Ausgestaltung einer solchen Operation seien bislang nicht bekannt. Vor einigen Tagen hatte es bereits Berichte gegeben, wonach das Pentagon Trump vier Optionen präsentiert habe.
Iran-News aktuell: Teheran droht mit Vergeltung
Update vom 29. März um 6:15 Uhr: Als Reaktion auf mutmaßliche Angriffe gegen zwei iranische Universitäten droht der Iran mit Attacken auf Hochschuleinrichtungen Israels und der USA. Laut einer Erklärung der iranischen Elitestreitmacht, die die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars auf X veröffentlichte, hat Washington bis Montag, 12 Uhr mittags Teheraner Zeit, Zeit, die Bombardierung von Universitäten zu verurteilen – andernfalls seien US-Hochschulen in der Region nicht vor Vergeltungsmaßnahmen sicher.
Iran-News aktuell: Weitere US-Soldaten treffen im Nahen Osten ein
Update, 20:11 Uhr: Weitere US-Marinekräfte sind im Nahen Osten eingetroffen. Das amphibische Angriffsschiff „USS Tripoli“ erreichte nach Angaben des hauptsächlich für den Nahen Osten zuständigen US-Regionalkommandos Centcom am Freitag dessen Einsatzgebiet. Es dient als Flaggschiff einer kombinierten Seestreitkraft mit etwa 3.500 Einsatzkräften. Die USA haben bereits Tausende Marinesoldaten in den Nahen Osten verlegt. Nach früheren US-Angaben befinden sich mehr als 50.000 Soldaten in der Region.
Iran-News aktuell: Huthi greifen Israel an
Update, 10:57 Uhr: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben am Freitag zwei hochrangige Hisbollah-Mitglieder der Kommunikationseinheit getötet. Das Militär identifizierte die beiden als Ayoub Hussein Yacoub und Yasser Muhammad Mubarak. Yacoub sei laut der Erklärung bei einem Anschlag in Beirut, der Hauptstadt des Libanon, getötet worden.
Iran-News: US-Präsident spricht von „Straße von Trump“
Update, 7:32 Uhr: Bei einem Kongress in Miami sprach US-Präsident Donald Trump über den Iran-Krieg und bezeichnete die Straße von Hormus dabei als „Straße von Trump“. Mit den Worten „Sie müssen die Straße von Trump öffnen – ich meine Hormus“ sorgte der Republikaner für Gelächter im Saal.
Trump reagierte darauf mit den Worten: „Entschuldigung – es tut mir so leid. So ein schlimmer Fehler.“ Gleichzeitig stellte er in Aussicht, dass die „Fake News“ über einen unabsichtlichen Versprecher berichten würden – und betonte: „Bei mir gibt es keine Versehen – zumindest nicht viele.“ Verschiedene Medien interpretierten seine Aussagen anschließend als humorvoll gemeint.
Iran-News aktuell: Merz kann sich Minenräumung durch die Bundeswehr vorstellen
Update, 20:10 Uhr: Nach Beendigung des Iran-Kriegs zieht Bundeskanzler Friedrich Merz die Möglichkeit in Betracht, die Bundeswehr für Minenräumarbeiten in der Straße von Hormus einzusetzen. In einem Interview auf dem Kongress der Frankfurter Allgemeinen Zeitung äußerte er: „Das können wir. Und wenn wir danach gefragt werden und das im Rahmen eines wirklichen Mandates kollektiver Sicherheit geschieht – also Vereinte Nationen, NATO, Europäische Union – mit einem Bundestagsbeschluss, ist das eine Option.“
Rubio schließt Einsatz von US-Bodentruppen nicht kategorisch aus
Update, 18:51 Uhr: US-Außenminister Marco Rubio ist der Ansicht, dass die Vereinigten Staaten ihre Ziele im Iran-Krieg erreichen können, ohne Bodentruppen einzusetzen. Nach Gesprächen der Außenminister der G7-Staaten bei Paris erklärte er, das Militär sei dem Zeitplan voraus – „und wir können sie ohne Bodentruppen erreichen“. Rubio zeigte sich zuversichtlich, dass der Einsatz im Iran „in wenigen Wochen, nicht in Monaten“ beendet werden könnte.
Gleichzeitig schloss Rubio den Einsatz von Bodentruppen nicht kategorisch aus. Weiterhin warnte er eindringlich vor der Einführung eines „Mautsystems“ durch den Iran an der Straße von Hormus. „Das ist illegal und inakzeptabel“, betonte er. Die internationale Gemeinschaft müsse Maßnahmen ergreifen, um dies zu verhindern. Rubio hob hervor, die USA würden ihren Beitrag dazu leisten, ohne unbedingt die Führung zu übernehmen, und verwies dabei auf eine Initiative Großbritanniens.
USA und Israel treffen Uran-Aufbereitungsanlage und Reaktor im Iran
Update, 17:09 Uhr: Laut der iranischen Atomenergiebehörde haben die USA und Israel eine Uran-Aufbereitungsanlage im Iran attackiert. Die Anlage in Arkadan, die Uranoxid umwandelt, sei „vor wenigen Minuten vom amerikanisch-zionistischen Feind“ angegriffen worden, teilte die Behörde am Freitag über den Onlinedienst Telegram mit. Es sei jedoch keine Freisetzung von radioaktivem Material erfolgt.
Iran-Krieg aktuell: Berlin reagiert auf Trumps Aussagen zu Merz
Update, 15:50 Uhr: Die Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf neue Kritik von US-Präsident Donald Trump wegen ausbleibender Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus. „Wir kommentieren jetzt nicht jede Äußerung anderer Staatsoberhäupter und werden auch in diesem Fall diese Äußerung intern bewerten“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius vor Journalisten in Berlin. Man stehe im engen Kontakt mit der US-Regierung. „Aber es ist jetzt keine Äußerung, die uns den Schlaf raubt“, fügte er hinzu.
Trump hatte Deutschland am Vortag im Zusammenhang mit dem Krieg gegen den Iran kritisiert: Als er die Spitze Deutschlands („the head of Germany“) habe sagen hören, dies sei nicht unser Krieg, habe er gesagt, „die Ukraine ist nicht unser Krieg, wir haben geholfen“. Das sei eine sehr unangemessene Äußerung gewesen, fügte er mit Blick auf die deutsche Position hinzu.
Mehrere führende deutsche Politiker hatten sich so oder so ähnlich geäußert. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte bei einem Besuch in Norwegen: „Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges, und wir wollen es auch nicht werden.“
Iran-Krieg aktuell: Teheran droht US-Soldaten in der Golfregion
Update, 11:11 Uhr: Mitten im Iran-Krieg eskaliert Teheran seine Drohungen: Hotels am Golf, die US-Armeeangehörige beherbergen, gelten dem Iran fortan als legitime Ziele. „Wir müssen natürlich dort zuschlagen, wo sie sind“, sagte Armeesprecher Abolfasl Schekartschi im Staatsfernsehen. Außenminister Abbas Araghtschi warf den Staaten des Golf-Kooperationsrats vor, ihre eigenen Bürger als „menschliche Schutzschilde“ zu missbrauchen, und forderte Hotels in der Region auf, US-Soldaten keine Zimmer mehr zu vergeben. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars verschickte Teheran entsprechende Warnungen an zahlreiche Hotels, vor allem in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain.
Iran-Krieg aktuell: Russland klagt USA vor UN-Sicherheitsrat an
Update, 9:40 Uhr: Russland reagiert auf den Iran-Krieg: Der UN-Sicherheitsrat soll sich nach Berichten kremltreuer Staatsmedien am Freitag hinter verschlossenen Türen über den Iran-Krieg beraten. Russland habe die Beratungen in New York „aufgrund der anhaltenden Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran, darunter Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen“ beantragt, berichtete die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den Sprecher des russischen UN-Botschafters. Ob umgekehrt auch die Angriffe der russischen Armee auf die Infrastruktur im Ukraine-Krieg thematisiert werden, blieb offen.
„Nicht unser Krieg“: Trump rechnet mit Pistorius und Merz wegen Äußerung zum Iran-Krieg ab
Update, 6:16 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat Deutschland scharf kritisiert, weil Berlin sich geweigert hat, an der Sicherung der Straße von Hormus teilzunehmen. Bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus bezeichnete er die Haltung der deutschen Führung als „unangemessen“. Hintergrund ist der aktuell durch den Iran-Krieg faktisch blockierte Schiffsverkehr durch die für den globalen Ölhandel bedeutsame Meerenge. Nachdem NATO-Verbündete Trumps Hilfsgesuch abgelehnt hatten, konterte der Republikaner mit dem Verweis, auch die Ukraine sei „nicht unser Krieg“ – eine direkte Anspielung auf die Aussagen mehrerer führender Berliner Politiker, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).
USA-Iran-Konflikt: Trump schickt 10.000 zusätzliche Soldaten in den Krieg
Update, 05:14 Uhr: Rund drei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs plant Washington Medienberichten zufolge eine deutliche Aufstockung seiner Streitkräfte im Nahen Osten – bis zu 10.000 Soldaten könnten zusätzlich entsandt werden. Die Einheiten werden laut Wall Street Journal aus anderen Kampfverbänden stammen als die bereits aktuell eingesetzten Kräfte. Axios berichtet zudem unter Berufung auf einen hochrangigen Verteidigungsbeamten, das Pentagon arbeite an Optionen für einen „endgültigen Schlag“ gegen den Iran, der massive Bombardierungen und den Einsatz von Bodentruppen umfassen könnte. Trump habe bislang keine entsprechende Entscheidung getroffen, sei jedoch bereit zu eskalieren, sollten die Gespräche mit Teheran zeitnah keine Ergebnisse liefern.