
Erst Knallgeräusche und dann ein Brand: In einem Mehrfamilienhaus in Schöneberg hat eine Explosion große Schäden hinterlassen. Mehrere Wohnungen sind unbewohnbar.
Ein Mehrfamilienhaus in Berlin-Schöneberg ist durch eine Explosion und einen Brand schwer beschädigt worden. Teile der Fassade des Gebäudes in der Potsdamer Straße sind laut Feuerwehr am Montagabend heruntergebrochen. Teile der Außenwand drohten zudem in den Innenhof zu stürzen, wie die Feuerwehr mitteilte.
Wohnungen in den Seitenflügeln des Hauses seien unbewohnbar. Verletzt wurde niemand. Der Brand sei schnell gelöscht worden.
28 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Die zuständige Bauaufsicht und das Technische Hilfswerk seien hinzugezogen worden, ebenso eine Drohne, um das Haus zu begutachten und die Schäden einzuschätzen, wie die Feuerwehr weiter mitteilte.
Polizei ermittelt zur Ursache
Das vorläufige Ergebnis der Untersuchung lautet: Die Wohnungen im rechten und linken Seitenflügel des Hauses können nicht mehr bewohnt werden. Das Sozialamt kümmerte sich um eine Notunterbringung. Der Innenhof wurde der Feuerwehr zufolge vorsorglich gesperrt.
Um welche Art von Explosion es sich handelte, ist Gegenstand der Ermittlungen, gab die Polizei bekannt. Sie ermittelt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.
Sendung: rbb24 Inforadio, 31.03.2026, 10:00 Uhr
Audio: rbb24 Inforadio, 31.03.2026, Catharina Hopp