Mehr Rücksicht gefordert

Stadt mahnt – diese Regeln gelten in Parks für Hunde

31.03.2026 – 10:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Maltipoo beim Gassigehen (Symbolbild): Um "Knut" steht es nach den Vorfällen nicht gut.Vergrößern des Bildes

Hund beim Gassigehen (Symbolbild): Für Vier- wie Zweibeiner gelten in Parks einige Regeln. (Quelle: IMAGO/xWirestockx)

Der Frühling ist da – und der bringt wieder mehr Spaziergänge mit sich. Fürs Gassigehen gelten dabei besondere Regeln. Die Stadt wendet sich mit einem Appell an Hundehalter.

Mehr Rücksicht, mehr Miteinander: Das fordern die Vertreter des Servicebetriebs Öffentlicher Raum (Sör) von den Nürnbergern. Anlass ist der Frühling, der wieder mehr Menschen ins Grüne und in die Parks lockt. Sör erinnert an die Regeln, die für die städtischen Anlagen gelten.

In Nürnbergs städtischen Grünanlagen müssen Hunde an der Leine bleiben. Überall dort, wo es das Platzangebot zulasse, seien Hundefreilaufzonen ausgewiesen. Das seien im Stadtgebiet rund 200.000 Quadratmeter Fläche, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung (30. März).

Bürgermeister Christian Vogel, der zugleich Erster Sör-Werkleiter ist, erklärt dazu: „Dort können auch unsere vierbeinigen Freunde toben und spielen.“ Vogel begründete die Leinenpflicht mit dem Nebeneinander verschiedener Nutzergruppen. In den Parks hielten sich Familien, Kinder, ältere Menschen und Sporttreibende auf. Teils gibt es dort sogar Wildtiere.

„Gerade in den Sommermonaten sind die Parks wichtige Orte der Erholung, Bewegung und Begegnung“, heißt es in der Pressemitteilung. Damit alle Besucher diese Räume gleichermaßen nutzen können, komme es auf gegenseitige Achtung und Rücksichtnahme an.

Auch für Radfahrer gelten Einschränkungen. Auf ausgewiesenen Fußwegen in Grünanlagen ist das Radfahren nicht erlaubt. Wo Wege für alle offen sind, schreibt Sör angepasstes Tempo und gegenseitige Rücksicht vor.

Nürnberg verfügt nach eigener Aussage über insgesamt 334 Grünanlagen im gesamten Stadtgebiet – von weitläufigen Parks bis hin zu kleinen, versteckten Ruheoasen. Zusammen kommen die Flächen auf rund 5,5 Millionen Quadratmeter und gelten als wichtiger Faktor für die Lebensqualität in der Stadt, heißt es weiter.