Dass es in der Hauptrunde nicht weiter nach oben ging, lag vor allem am schwachen Saisonstart mit nur einem Sieg aus sieben Spielen. Danach stabilisierte sich das junge Team spürbar, „vor allem in der Rückrunde“, so Topal. Selbst gegen Meisterfavorit Keltern hielt der MBC zuletzt phasenweise mit. „Wir spielen zum Saisonende guten Teambasketball – und darauf kommt es an. So wollen wir jetzt auch in die Playoffs starten.“
Topal: „Das wird kein Selbstläufer“
Am Mittwoch reist das Team nach Hannover, am Abend steht dann Spiel eins der Serie an. Bei den Luchsen ragt vor allem Lashae Dwaire heraus, mit 417 Treffern Topscorerin der DBBL. Daneben spielt auch 3×3-Olympiasiegerin Marie Reichert für die Niedersächsinnen. Vom jüngsten Sieg seines Teams dürfe man sich nicht blenden lassen, warnt Topal: „Das wird kein Selbstläufer. Hannover wird besser vorbereitet sein.“
Beim MBC lag der Fokus zuletzt auf Regeneration und Feinschliff. „Es geht nur noch um Details“, sagt Topal. Die Mannschaft wirke „motiviert und fokussiert“ – und hat ein klares Ziel: das Halbfinale. Dort standen die Hallenserinnen zuletzt vor zwei Jahren, scheiterten damals wie auch in der vergangenen Saison aber an Alba Berlin.
Topal deutet Vertragsverlängerung an
In beiden Fällen stand bereits Topal an der Seitenlinie. Der 38-Jährige hat das Team seit seinem Amtsantritt vor drei Jahren in der Spitzengruppe der DBBL etabliert. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, vieles spricht jedoch für eine Verlängerung.