Die Bundespolizei hat am vergangenen Wochenende an den Hauptbahnhöfen in Düsseldorf und Duisburg erneut einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität durchgeführt. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten stellten insgesamt 20 Verstöße gegen die geltende Allgemeinverfügung zum Verbot des Mitführens gefährlicher Gegenstände fest.

Im Rahmen der Kontrollen wurden sieben Messer, acht Pfeffersprays, eine Schreckschusswaffe, ein Schlagring, ein Schlagstock, eine Machete sowie ein pyrotechnischer Gegenstand sichergestellt. Darüber hinaus wurden insgesamt zehn Ermittlungsverfahren aufgrund von Gewaltdelikten eingeleitet.

Kräfte der Bundespolizei sowie der Landespolizei kontrollierten bei einer gemeinsamen Streife im Bereich der U-Bahnstation im Duisburger Hauptbahnhof am Samstag, 28. März, gegen 17 Uhr einen 15-jährigen Deutschen, der eine Machete in seinem Rucksack dabei hatte. Zu dem Motiv machte der Jugendliche keine Angaben. Die Erziehungsberechtigten wurden über den Vorfall entsprechend informiert. Er muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

„Die durchgeführten Maßnahmen unterstreichen erneut die Notwendigkeit solcher Einsätze zum Schutz der Bevölkerung sowie zur Gewährleistung der Sicherheit im Bahnbereich“, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei.