Stand: 31.03.2026 17:37 Uhr

Der Eingang vom Landgericht Hannover.

Der Mittelsmann hat die Bewährungsstrafe des Landgerichts Hannover akzeptiert. (Themenbild)

Im Fall des korrupten Staatsanwalts Yashar G. hat der Anwalt des Mittelsmanns am Dienstag die Revision zurückgezogen. Er habe das Rechtsmittel zunächst vorsorglich eingelegt. „Mein Mandant ist aber mit dem Urteil zufrieden und wird sich nicht weiter gegen dieses verteidigen“, sagte der Strafverteidiger dem NDR Niedersachsen. Die beiden Verurteilten hatten Revision gegen das Urteil vom Landgericht Hannover eingelegt. Es hatte den ehemaligen Staatsanwalt G. und den Boxtrainer Mitte März für schuldig befunden. Mit dem Urteil gegen G. muss sich nun der Bundesgerichtshof beschäftigen. Weil G. Ermittlungsinterna an eine Drogenbande verraten haben soll, verurteilte ihn das Gericht zu einer Haftstrafe von acht Jahren und sechs Monaten. Der Boxtrainer, der als Mittelsmann zwischen dem Staatsanwalt und der Bande fungiert haben soll, erhielt eine Bewährungsstrafe.

Der angeklagte Staatsanwalt Yashar G. steht im Gericht.

Jetzt muss sich der Bundesgerichtshof mit dem Vorgang um den Verrat von Ermittlungsinterna an eine Drogenbande befassen.

Drogen, Spritze, Tabletten und Geldscheine liegen nebeneinander und zeigen den illegalen Drogenhandel.

Nach NDR Informationen wird er von der Staatsanwaltschaft Osnabrück verdächtigt, Ermittlungsinterna an Kriminelle verraten zu haben.

Der angeklagte Yashar G. steht im Gerichtssaal des Landgerichts Hannover.

Urteil gegen Staatsanwalt: Mehr als acht Jahre Haft für Yashar G.

Das Landgericht Hannover ist überzeugt, dass er Interna an eine Drogenbande weitergegeben hat. Eine Frage bleibt offen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 30.03.2026 | 17:00 Uhr