Für viele gehört es genauso zur Tradition wie das Suchen der bunten Ostereier: Zum Osterfest lodern auch in Mettmann, Erkrath und Wülfrath wieder öffentliche Osterfeuer. Das Entzünden ist Brauchtum und symbolisiert die Vertreibung des Winters und die Begrüßung des Frühlings. Im Überblick gibt es das Wichtigste zu den öffentlichen, von den Städten genehmigten Osterfeuern in den drei Städten.

In Mettmann gibt es nur ein großes öffentliches Osterfeuer, das der Bürgerverein Ob- und Niederschwarzbach auf der Bürgerwiese in Obschwarzbach (Meiersberger Straße) am Ostersamstag, 4. April, ab 16 Uhr entzünden wird. Auch Essen und Trinken wird es bei der Veranstaltung geben. Wer sich noch als Helfer engagieren möchte, kann sich per E-Mail an vorstand@bv-obschwarzbach.de melden.

In Erkrath pflegt die Sankt-Sebastianus-Bruderschaft Erkrath am Ostersonntag, 5. April, die Tradition. Start ist um 18 Uhr mit einem Fackelzug von der katholischen Kirche Sankt Johannes der Täufer bis zum Hochkreuz am Eickener Busch, oberhalb der Autobahnbrücke in Alt-Erkrath. Sobald die kleine Prozession gegen 18.30 Uhr das Endziel erreicht hat, hält der Präses der Bruderschaft, Pfarrer George G. Njonge, eine kurze Andacht. Anschließend segnet er das Feuer, bevor es entzündet wird. Für die Bewirtung sorgen in diesem Jahr die Jungschützen. Die Freiwillige Feuerwehr Erkrath sorgt für Brandschutz. Die Schützen schichten übrigens erst sehr spät das Brennholz auf, damit dort nicht etwa Tiere Unterschlupf suchen.

In Wülfrath kümmert sich der Bürgerverein Flandersbach um die Pflege der Ostertradition am Ostersamstag, 4. April. Dirk Klüser, Vorsitzender des Vereins, rechnet mit rund 300 Besuchern. Beginn der Veranstaltung ist um 17 Uhr auf dem Bolzplatz in Flandersbach, das Feuer wird aber erst mit Einbruch der Dunkelheit entzündet. Catering Schulz wird unter anderem für Cocktails sorgen. Außerdem gibt es auch wieder einen Waffelstand, dessen Erlös an die Tafel Niederberg gespendet wird.