Aber auch für Jugendliche kann der Sportverein schon der Start in ein Ehrenamt sein, wie das Beispiel des 13-jährigen Lennard zeigt. In der Schule lernt er im Fach „Life Skills“ in der 7. Klasse, wie er und seine Mitschüler:innen Verantwortung übernehmen sollen. Manche gehen in ein Altenheim, Lennard entschied sich für den Weg, in „seinem“ Verein – dem FSV Groß Kreutz – ehrenamtlich zu helfen. Der fördert und fordert seinen ehrenamtlichen Nachwuchs und das mit Erfolg. „Ich habe mir den Verein ausgesucht“, sagt Lennard, „um wirklich auch was zurückzugeben, dass man den Kindern auch was gibt.“
Das vielleicht beste Beispiel ist Antonia. Sie ist seit klein auf FSV-Kind, während ihres dualen Studiums an der Fachhochschule für Sport und Management (ESAB) in Potsdam hat sie den Kita- und Seniorensport aufgebaut, jetzt macht sie Social Media Jetzt studiert sie in Bonn, alle fünf Wochen kommt sie zurück nach Groß Kreutz. Und auch, wenn sie studiert, ist sie irgendwie trotzdem da. Gerade schlagen zwei Männer in Latzhosen alten Decken ab, dort wo bald ein Fitnessraum entstehen soll. Antonia hält mit dem Handy drauf – für das nächste Reel. „Mein Plan ist es, nach meinem Master nach Brandenburg zurückzukommen. Und dann weiß ich auch durch mein Netzwerk, dass ich überall willkommen bin.“ Und auch Lennard sagt über sein Ehrenamt als Co-Trainer: „Ich glaube, ich will das weitermachen. Das macht mir schon viel Spaß.“