TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Deutliche Worte von Lothar Matthäus (65)! Der Fußball-Experte sagt, dass es im Vertrags-Poker zwischen Borussia Dortmund und Abwehr-Star Nico Schlotterbeck (26) Zeit für eine Entscheidung wird – damit sich die Ungewissheit für den BVB nicht bis zum Saisonende zieht. Gegenüber Sky Sport sagte der Rekordnationalspieler: „Es ist an der Zeit, eine Deadline zu setzen.“
Der Vertrag des deutschen Nationalspielers läuft bis 2027, seit Monaten kämpfen die Schwarz-Gelben um eine Verlängerung des Kontraktes. Schlotterbeck, der von mehreren europäischen Top-Klubs umworben wird, u.a. von Real Madrid, hält sich seine Zukunft derzeit offen.

Für welchen Klub spielt Nico Schlotterbeck in der kommenden Saison?
Foto: picture alliance/Jb-sportfoto
Matthäus weiter: „Schlotterbeck ist wichtig, man will aber keinen Druck aufbauen, das hat Kehl psychologisch gut gemacht, aber jetzt ist es an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen.“
Der Abwehrspieler hatte bisher mit Sebastian Kehl verhandelt, allerdings hatte sich Dortmund kürzlich von seinem Sportdirektor getrennt. Nachfolger ist Ole Book (40). Matthäus: „Ich verstehe Schlotterbeck, weil sich in Dortmund im sportlichen Bereich außerhalb des Platzes etwas getan hat.“ Und weiter: „Schlotterbeck will sehen, wie die Entscheidungsträger, Ole Book und Lars Ricken, zu ihm stehen. Daher kann ich seine Aussagen nachvollziehen.“
Schlotterbeck dementierte Einigung mit dem BVB
Schlotterbeck hatte kürzlich einer Sky-Meldung, wonach eine Einigung mit dem BVB bevorstehe, energisch widersprochen: „Ich sage ganz ehrlich, ich muss klar dementieren. So weit sind wir leider nicht. Ich bin sehr überrascht über die Berichterstattung, dass die Unterschrift kurz bevorsteht.“ Und weiter: „Ich hätte wahrscheinlich eine Entscheidung in den nächsten Wochen getroffen. Ich habe lange mit Sebastian verhandelt, Sebastian ist jetzt nicht mehr da.“
BVB-Boss Lars Ricken (49) hatte Verständnis gezeigt, sagte gegenüber der dpa: „Nicos Aussagen sind nachvollziehbar. Wir haben weder einen Durchbruch noch eine Einigung bestätigt, daher hat uns eher die jüngste Berichterstattung überrascht.“