Milliarden-Poker um Startplätze in der NBA Europe – und Alba Berlin mittendrin! Der Basketball-Wahnsinn aus den USA schwappt nach Europa und plötzlich geht es um unfassbare Summen. Für Startplätze in der geplanten NBA Europe sollen laut dpa bereits Gebote in Höhe von bis zu einer Milliarde Dollar (rund 860 Millionen Euro) eingegangen sein. Alba ist mit im Rennen, eines der fest eingeplanten Teams zu stellen. Was die Albatrosse für den Startplatz geboten haben, ist nicht bekannt.
Die neue Liga, in Zusammenarbeit mit dem Weltverband Fiba, soll 2027 starten. Mit bis zu zwölf festen Teams plus vier sportlich qualifizierten Teilnehmern. Gespielt werden soll in den großen Metropolen wie Paris, London, Rom und eben Berlin.
NBA-Vize Mark Tatum (56) zu dem Poker um die Startplätze: „Die Höhe der Gebote spiegelt das Vertrauen des Marktes in unser vorgeschlagenes Modell sowie das enorme, noch unerschlossene Potenzial des europäischen Basketballs wider.“ Die NBA werde die Gebote nun eingehender prüfen.
Bereits am 31. März musste Alba seine Bewerbung einreichen, um überhaupt im Rennen zu bleiben. Der Schritt scheint getan. Um die Chancen zu erhöhen, treibt Geschäftsführer Marco Baldi (63) ein weiteres Mega-Projekt voran: eine neue Super-Arena in Adlershof!
Berlin will in die NBA Europe
Dort sollen künftig bis zu 20.000 Fans Platz finden, rund 200 Events pro Jahr steigen. Klarer Plan: Basketball soll die Nummer eins sein. Nicht wie zuletzt in der Uber Arena, wo Alba oft nur zweite Geige spielte. Baldi: „Wir wollen die Mehrheit an der Arena haben. Erst Konzerte und dann irgendwann Basketball? Das wird es bei uns nicht geben!“
Problem: Bis zum möglichen NBA-Start 2027 wird die neue Halle noch lange nicht fertig sein. Geplante Eröffnung ist erst zur Saison 2031/32. Heißt: Alba müsste erst mal improvisieren oder zunächst weiter in der Uber Arena auflaufen.
Trotzdem ist die Richtung klar: Berlin will in die NBA Europe und die nächsten Wochen entscheiden, ob der Traum vom Milliarden-Basketball wahr wird.