Baustellen auf der A1
Hier steigt vor Ostern die Staugefahr
Aktualisiert am 01.04.2026 – 16:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Reiseverkehr auf der A1 bei Bremen (Archivbild): Bis kurz vor Ostern kommt es zu Teilsperrungen. (Quelle: IMAGO/imago)
Rund um Bremen wird auch kurz vor Ostern gebaut. Auf der A1 drohen Staus – und weitere Sperrungen sind bereits geplant.
Staugefahr rund um das Bremer Autobahnkreuz: Bis zum 2. April 2026 werden Fahrstreifen der A1 nachts gesperrt. Täglich von 19 bis 0 Uhr sind zwei Fahrstreifen zwischen dem Bremer Kreuz und der Anschlussstelle Uphusen/Bremen-Mahndorf in Richtung Osnabrück gesperrt.
Von 0 bis 5 Uhr steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Grund ist der Einbau von Induktionsschleifen zur Erfassung und Steuerung des Straßenverkehrs, teilt die Verkehrs-Management-Zentrale Bremen (VMZ) mit.
Und das gerade jetzt: Am Freitag starten mehrere Bundesländer in die Osterferien. Ziel ist oft auch die Nordsee. Auf der A1 zwischen Köln und Bremen und Hamburg steigt daher die Staugefahr.
Gerade auch vor dem verlängerten Osterwochenende steigt die Staugefahr erneut: Gründonnerstag, 2. April, wird es laut ADAC-Stauprognose die meisten Staus geben. Wer daher später fährt, den bremst die Baustelle nun aus.
Bereits am Dienstag kommt es zu Stau auf der A1. Laut ADAC staut es sich zwischen Bremer Kreuz und Anschlussstelle Bremen-Arsten auf 8 Kilometer. Es wird mit rund 30 Minuten Zeitverlust gerechnet.
In der Gegenrichtung (zwischen Dreieck Stuhr und Anschlussstelle Bremen-Arsten) gibt es am Nachmittag sieben Kilometer Stau. Knapp 40 Minuten mehr benötigt hier der Verkehr laut des Automobilclubs.
Wichtig für Pendler: Auf der A1 bei Bremen sind für 2026 weitere Vollsperrungen und Fahrstreifensperrungen geplant. Betroffen sind verschiedene Abschnitte der Autobahn rund um die Hansestadt.
Die Weserbrücke wird noch an drei Wochenenden nachts voll gesperrt. Nach Angaben der Deutschen Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) sind die Termine 9./10. Mai, 27./28. Juni sowie 15./16. August 2026 vorgesehen. Weitere Sperrungen sind nach aktuellem Stand nicht geplant. Die Umleitung führt jeweils durch Bremen.
Hintergrund der Sperrungen ist die Sanierung der Weserbrücke. Die Übergangskonstruktion zwischen Brückenkörper und Widerlager ist ein Provisorium, das aus Sicherheitsgründen regelmäßig geprüft werden muss. Die Arbeiten an der Konstruktion in Fahrtrichtung Norden sollen bis zum Spätsommer 2026 abgeschlossen sein. Anschließend plant die DEGES die Sanierung der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Süden.
