Ostermärsche gibt es in Thüringen jedes Jahr. Diesmal mit besonderer Relevanz, so die Linken-Politikerin. Der Krieg in der Ukraine ist noch nicht vorbei. Der Krieg im Iran befindet sich in einem ungewissen Stadium. Dazu der Ruf nach Aufrüstung, der Ruf nach der Wehrpflicht. Dazu die steigenden Energie-Preise. Das Ergebnis sind Alltags-Sorgen für jede und jeden.

Deshalb hofft Katja Maurer auf eine rege Beteiligung an friedlichen Demonstrationen: „Dass die Leute sich unter dem Gedanken des Friedens vereinen können und nicht darüber diskutieren werden, welches Land welche richtige Position hat. Am Ende geht es um die Zivilgesellschaft, die unter den Kriegen leidet.“ Maurer hofft, dass man sich darauf einigen kann und dass die Ostermärsche nicht zu einer Stellvertreter-Demonstration für andere Konflikte werden.

Proteste gegen Kriege

Eine Hoffnung, die von der Linken in Sachsen geteilt wird. Im Freistaat organisiert der Stadtverband Dresden einen Ostermarsch. Am Samstag ab 11 Uhr auf dem Körnerplatz.

Für die Linke in der sächsischen Landeshauptstadt eine Premiere. Eine notwendige Premiere, sagt Claudia Ernst, die stellvertretende Vorsitzende: „Weil wir nur noch über Krieg reden. Überall flammen Kriege auf – nicht nur Konflikte, sondern Kriege. Jeder glaubt, Krieg mit dem anderen führen zu können. Dagegen muss man Druck machen.“