Sturz beendet die Auseinandersetzung
Ein weiterer Angriff wurde nur durch Zufall verhindert. Als der Mann den Stein erneut aufheben wollte, um noch einmal zu werfen, verlor er das Gleichgewicht und stürzte zwischen die Gleise. Die Bundespolizisten nutzten diesen Moment, um ihn aus der unmittelbaren Gefahr zu ziehen und festzuhalten.
Doch auch dann beruhigte sich der Beschuldigte nicht. Er wehrte sich heftig, trat gezielt nach den Einsatzkräften und sperrte sich stark gegen die Fesselung. Trotz einer sichtbaren Schürfwunde am Kopf, die er sich bei dem Sturz zugezogen hatte, verweigerte der Mann anschließend jede medizinische Behandlung durch einen angeforderten Notarzt.
Ermittlungsverfahren eingeleitet
Nachdem die Maßnahmen auf der Wache abgeschlossen waren, wurde der 60-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Folgen des nächtlichen Angriffs sind jedoch erheblich: Die Bundespolizeiinspektion Dresden hat gegen den Mann ein umfangreiches Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Vorwürfe sind schwerwiegend: Er muss sich nun wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung sowie Bedrohung verantworten.