Trump: US-Ziele im Iran-Krieg stehen „kurz vor der Vollendung“

Die USA sind nach Angaben von Präsident Donald Trump ihren strategischen Zielen gegenüber dem Iran sehr nahe gekommen. „Wir werden die Aufgabe beenden und wir werden sie sehr schnell beenden“, sagt Trump bei seiner angekündigten Ansprache. Man sei fast am Ziel. „Der Iran ist im Grunde genommen zerstört, die harte Arbeit ist getan.“ Der Iran dürfe niemals Atomwaffen bekommen, betont der Präsident. „Wir werden sie extrem hart treffen in den nächsten zwei bis drei Wochen.“

US-Militär: Bereits mehr als 12.300 Ziele im Iran angegriffen

Das US-Militär hat in dem seit mehr als einem Monat andauernden Krieg gegen den Iran nach eigenen Angaben bereits mehr als 12.300 Ziele in dem Land angegriffen. Darunter befänden sich auch 155 iranische Schiffe, die beschädigt oder zerstört worden seien, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit.

imago images 0849416205Vergrößern des BildesUS-israelischer Luftangriff auf Teheran. (Quelle: IMAGO/Parspix/ABACA/imago)

Washingtons Verbündeter Israel flog nach eigenen Angaben bisher mehr als 800 Angriffe im Iran, wie die Armee am Mittwoch mitgeteilt hatte.

Israelischer Botschafter: Keine dauerhafte Besatzung Südlibanons

Israels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hat eine Annexion des Südlibanons durch sein Land ausgeschlossen. „Wir werden so weit vorrücken und so lange bleiben, bis der Beschuss Israels aufhört und unsere Einwohner sicher sind. Eine dauerhafte Besatzung ist nicht geplant. Punkt“, sagte Prosor dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Er widersprach damit auch dem rechtsextremen israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich, der gefordert hatte, der Litani-Fluss im Süden des Libanon müsse Israels neue Grenze zum nördlichen Nachbarland darstellen. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz will Israel das Gebiet bis zum Litani-Fluss nur bis auf weiteres kontrollieren.

Prosor sagte: „Die Hisbollah hält den Libanon im Würgegriff und hat im Süden des Landes eine Terrorinfrastruktur errichtet.“ Die Miliz benutze Zivilisten als Schutzschild und greife Israel kontinuierlich an.

„NYT“: Iran will laut US-Geheimdiensten keine substanziellen Verhandlungen

Die „New York Times“ berichtet, mehrere US-Geheimdienste seien in den letzten Tagen zu der Einschätzung gelangt, dass die iranische Regierung derzeit nicht bereit sei, substanzielle Verhandlungen zur Beendigung des Krieges aufzunehmen. Die Zeitung beruft sich auf US-Beamte.

Iranischer Insider: Garantierter Waffenstillstand ist Bedingung für Kriegsende

Ein ranghoher iranischer Vertreter sagt der Nachrichtenagentur Reuters, der Iran fordere einen garantierten Waffenstillstand, um den Krieg dauerhaft zu beenden. Vermittler hätten am Dienstag Kontakt zum Iran aufgenommen, wobei sich die Gespräche auf die Fortsetzung der diplomatischen Bemühungen konzentriert hätten. Über die Vermittler habe es keine Gespräche über einen vorübergehenden Waffenstillstand gegeben.

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