Bei dem Absturz sollen nach russischen Angaben 29 Menschen ums Leben gekommen sein, darunter sechs Besatzungsmitglieder. Als Ursache gab das russische Verteidigungsministerium einen technischen Defekt an. Laut der Nachrichtenagentur Tass sei die Maschine gegen einen Felsen geprallt. Unabhängig lassen sich die Angaben nicht überprüfen.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas plädiert dafür, für ein Ende des Ukraine-Kriegs den wirtschaftlichen Druck auf Russland noch einmal deutlich zu erhöhen. „Wir müssen mit der Schattenflotte etwas tun, denn das ist ein Instrument, das Russland nutzt, um Öl herauszuholen aus Russland und zu verteilen“, sagte Kallas den ARD-„Tagesthemen“. Auf diese Weise beziehe Russland Einkünfte zur Finanzierung des Kriegs.

„Hier müssen wir kreativ sein, wir müssen mit unseren Partnern zusammensitzen, mit ihnen sprechen, denn wenn das Vereinigte Königreich, die USA, Europa, die G7-Partner die gleichen Sanktionen erlassen, dann haben wir großen Effekt“, sagte sie. Jetzt liege der Schwerpunkt darauf, mehr Druck auf Russland auszuüben, sodass Moskau diesen Krieg beende. Sie betonte, der russischen Volkswirtschaft gehe es nicht gut.