160 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder sind im Foyer der Stadtwerke Willich zusammengekommen, um ihre Gewinne zu feiern und die symbolischen Schecks des Wettbewerbs „Euer Projekt – Eure Stimme“ entgegenzunehmen. „Insgesamt vergaben die Stadtwerke fast 25.000 Euro für Vereine und Projekte, die das gesellschaftliche Miteinander in Willich bereichern“, so das Unternehmen.

Wie der Radsportclub (RSC) Blitz Schiefbahn 1932, der in der Kategorie Sport den dritten Platz belegte. Der Vorsitzende Stephan Güthoes betonte: „Ohne Sponsoring wären wir aufgeschmissen. Letztes Jahr konnten wir mit dem Gewinn ein Podest für das Kunstrad anschaffen, auf dem die Kids erste Übungen machen.“ Junge Sportlerinnen demonstrierten bei der Feier ihr Können. Das Preisgeld von 1200 Euro soll in ein Radball- oder Kunstrad investiert werden.

Den ersten Platz in der Kategorie Sport belegte der American-Football-Verein Schiefbahn Riders. Die 3500 Euro Preisgeld sollen in die Weiterbildung der Trainer sowie neue Trainingsgeräte investiert werden. Der mit 2000 Euro dotierte zweite Platz ging an den DJK-VfL 1919 Willich, der das Geld ins Training der U11-Fußballmädels investieren möchte.

Viele Gewinner erschienen zur Feier in ihren Vereinsoutfits. So auch die Schiefbahner Pfadfinder des Stamms St. Hubertus, die den ersten Platz in der Kategorie Heimat und Kultur belegten. „Das Preisgeld von 3500 Euro bringt sie ihrem Wunsch, ein neues Aufenthaltszelt zu kaufen, einen großen Schritt näher“, so die Stadtwerke. Gleich dahinter landete die Karnevalsgesellschaft Torfmöps Schiefbahn. Die amtierende Kinderprinzessin Sharon I. und Ministerin Tamina nahmen den Preis stolz entgegen. Auf dem dritten Platz landeten die Pfadfinder aus Willich.

In der Kategorie Bildung und Soziales belegt die Grundschule Wekeln den ersten Platz, gefolgt vom St.-Bernhard-Gymnasium und der Astrid-Lindgren-Schule. Zudem wurden in allen Kategorien mehrere Sonderpreise vergeben.

„Nach fünf Durchgängen stellen wir allerdings fest, dass bei einigen Vereinen und Initiativen die Resonanz langsam nachlässt,“ so Stadtwerke-Geschäftsführer Tafil Pufja. „Deshalb arbeiten wir für 2027 an einem frischen, neuen Konzept.“