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Es geht in die nächste Runde. Jetzt äußert sich auch BVB-Trainer Niko Kovac (54) zur Diskussion um Nico Schlotterbeck (26) – und stellt sich hinter seinen Abwehrchef.
Der Hintergrund: Schlotterbecks Aussagen zum Vertragspoker. Der Nationalspieler dementierte Beritchte über eine angebliche Einigung und verwies darauf, dass er mit Ex-Sportdirektor Sebastian Kehl (46) verhandelt hatte. „Jetzt hat sich die Situation ein bisschen verändert“, so Schlotterbeck. Aussagen, die für Wirbel sorgen!
Trainer Kovac verteidigt den Nationalspieler auf BILD-Nachfrage: „Ich glaube nicht, dass Schlotti für Schlagzeilen gesorgt hat, sondern diejenigen, die es publiziert haben, die irgendetwas in die Welt gesetzt haben, was so nicht ganz gestimmt hat und was auch nicht stimmt.“
Der BVB-Coach weiter: „Schlotti hat das absolute Recht, es so auch klarzustellen. Man kann nicht irgendetwas behaupten, was nicht stimmt. Der Schlotti hat nichts falsch gemacht – er hat lediglich gesagt, dass etwas, was erklärt wurde, nicht der Wahrheit entspricht, sondern eine Lüge ist.“
Kehl-Nennung sorgt für Wirbel
Kovac über Ex-Boss Kehl: „Dass jetzt der Name Sebastian Kehl gefallen ist, ist unglücklich gewesen. Man spricht ja mit dem BVB, dies wollte der Schlotti sagen.“

Schlotterbeck hat bisher 25 Spiele für die Nationalmannschaft bestritten
Foto: picture alliance/SvenSimon
Kovac macht sich für Verbleib stark
Beim BVB hofft man weiterhin auf eine Vertragsverlängerung des Nationalspielers. Kovac zeigt sich optimistisch, betont die sportliche Bedeutung des Verteidigers: „Ich bin selbst sehr positiv, ich bleibe positiv – er ist ein richtig guter Spieler. Ein Spieler, den wir brauchen und den wir alle lieben. Ich persönlich auch.“ Abschließend sendet der Trainer eine klare Botschaft: „Wir werden alles tun, damit er bei uns bleibt.“
Rekordnationalspieler und Sky-Experte Lothar Matthäus (65) warnte zuletzt den BVB: „Es ist an der Zeit, eine Deadline zu setzen. Es ist jetzt an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Für Schlotterbeck und auch die Nationalmannschaft wird es wichtig sein, dass es vor der WM Klarheit gibt!“