Die entwidmete Kirche ist leer geräumt. Der steinerne Altar und das massive Lesepult gehören zu dem wenigen Mobiliar, das noch geblieben ist und an den einstigen Zweck des Gotteshauses erinnert. Die Orgel und die Glocken sind jetzt in Polen zu hören, die Statue des Heiligen Albertus steht in der Münster-Basilika. „Wir haben darauf geachtet, dass alles einen Platz findet, der dem Wert dieser Dinge entspricht“, sagt Christof Wellens (CDU), erster Vorsitzender des Caritasverbands in Mönchengladbach. Der Verband startet nun mit dem Umbau der ehemaligen Albertuskirche, die zur „Caritaskirche St. Albertus“ weiterentwickelt werden soll. Die entsprechenden Pläne sorgen seit etwa anderthalb Jahren Kostenpflichtiger Inhalt für hitzige Diskussionen.