Newsblog zur US-Politik
Hegseth drängt obersten Armee-Offizier zum Rücktritt
Aktualisiert am 03.04.2026 – 01:40 UhrLesedauer: 42 Min.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth im Pentagon: Er ist einen weiteren hochrangigen Offizier losgeworden. (Archivbild) (Quelle: Win McNamee)
Trump erwägt einen Rückzug aus der Nato. Ein Gericht kassiert ein Vorhaben seiner Regierung. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Bundesaußenminister Johann Wadephul ist beunruhigt über Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem möglichen Austritt der Vereinigten Staaten aus der Nato. „Natürlich besorgen mich solche Aussagen“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. „Die Nato ist für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland genau wie für die Sicherheit aller Bündnispartner von enormer Wichtigkeit“, sagte Wadephul demnach. Die Welt sei unsicherer geworden. Deswegen müsse das Bündnis umso mehr zusammenstehen. Die Nato sei das erfolgreichste Verteidigungsbündnis der Welt,
Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den obersten Offizier der Armee, General Randy George, zum Rücktritt aufgefordert, teilte das Pentagon am Donnerstag mit. Ein Pentagon-Beamter bestätigte der „Washington Post“, dass George gebeten wurde, vorzeitig aus dem Amt des Stabschefs der Armee, das er seit August 2023 innehatte, auszuscheiden.
Die Entlassung von George ist nur die jüngste von mehr als einem Dutzend Entlassungen hochrangiger Generäle und Admirale durch Hegseth seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr.
Die US-Regierung hat die Erhebung von Zöllen in Höhe von 100 Prozent auf patentierte Arzneimittel bekanntgegeben. Für die EU gilt allerdings ein reduzierter Satz von 15 Prozent, wie aus einem Dekret des Weißen Hauses hervorgeht.
Trump rüttelt an einem Grundpfeiler der USA: Wer Amerikaner ist, soll neu definiert werden. Jetzt befasst sich der Supreme Court mit dem Fall. Mehr dazu lesen Sie hier.
Mit der Trennung von Pam Bondi macht Donald Trump deutlich, dass absolute Loyalität allein in seinem Kabinett nicht mehr ausreicht. Für die Gegner des Präsidenten bedeutet das nichts Gutes. Den Kommentar von David Schafbuch lesen Sie hier.
