Der Start, den Louis Tomlinson in der Kölner Lanxess-Arena hinlegt, wäre bei anderen Künstlern ein fulminantes Show-Finale: Das Licht geht aus und die riesigen Videowände an. Ein blinkender Schriftzug auf knallbuntem Hintergrund zeigt das Wort „Lemonade“. Es ist das Eröffnungsstück und der größte Hit seines aktuellen Albums „How Did I Get There?“, ein poppiger Höhepunkt in seinem Werk – mit einem heftigen Ohrwurm-Refrain, bei dessen letztem Durchlauf Konfettiregen durch die riesige Halle rieselt. Nicht, dass der 35-jährige Brite seine rund 14.000 Fans erst hätte überzeugen oder anstacheln müssen, aber so fällt der Jubel vielleicht noch ein bisschen grenzenloser aus.