Wassersport in München
Eisbachwelle sprudelt wieder – Surfer sind zurück
03.04.2026 – 17:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Surfer auf der Eisbachwelle in München (Archivbild): Das Surfen ist aktuell eigentlich verboten. (Quelle: Peter Kneffel)
Die Eisbachwelle im Englischen Garten in München sprudelt wieder. Am Karfreitag zogen Surfer zahlreiche Schaulustige an.
Die Eisbachwelle im Englischen Garten in München ist zurück. Am Karfreitag zog es einige Surfer auf die weltberühmte Welle, die für Monate verschwunden war. Was zur Rückkehr der Welle führte, blieb zunächst unklar. Allerdings waren in der Vergangenheit wiederholt illegale Einbauten ins Wasser gehängt worden, um die Welle wieder rollen zu lassen. Ob das auch in diesem Fall so ist, ist noch unklar.
Die Welle verschwand nach der Bachauskehr im vergangenen Herbst und hatte sich seitdem nicht mehr stabil aufgebaut. Zusätzlich ist das Surfen auf der Eisbachwelle aktuell seit Februar per Allgemeinverfügung verboten. Im April 2025 war an dem bei Touristen und Wassersportlern beliebten Ort eine 33 Jahre alte Surferin ums Leben gekommen. Danach wurde die Welle vorübergehend gesperrt.
Münchens neu gewählter Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) hat angekündigt, dass die Welle spätestens zum Start in die Sommerferien wieder zum Surfen freigegeben werden soll. Wie sie genau reaktiviert werden soll, ist allerdings unklar. Die Stadt befinde sich „in einem guten Austausch“ mit der Surfer-Community, um eine sichere Lösung für die Wiedereröffnung zu entwickeln, sagte Krause. Auch Experten aus dem Universitäts-Bereich seien in die Gespräche involviert.
„Die Eisbachwelle ist Ausdruck des entspannten Lebensgefühls unserer Stadt und ein echtes Wahrzeichen“, führte Krause weiter aus. „Mein Ziel ist, dass das Surfen bald wieder möglich ist, spätestens bis zum Sommer.“
