Das ist geplant
DDR-Kultlokal in Mitte öffnet bald wieder
Aktualisiert am 03.04.2026 – 17:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Mokka-Milch-Eisbar an der Karl Marx Allee im Jahr 1973 (Archivbild): Die Lokalität stand zuletzt mehrere Jahre leer und öffnet bald wieder. (Quelle: H. Blunck via www.imago-images.de)
In den 1960er-Jahren der DDR war die Mokka-Milch-Eisbar ein bekannter Treffpunkt in Berlin-Mitte. Nach jahrelangem Leerstand kehrt bald wieder Leben in das Lokal zurück.
Die Mokka-Milch-Eisbar hatte in der DDR Kultstatus und war ein beliebter Treffpunkt in Berlin-Mitte. In den vergangenen Jahren stand das Gebäude an der Karl-Marx-Allee leer. Jetzt gibt es Neuigkeiten zu der geplanten Wiedereröffnung des Hauses Ende Mai 2026. Die Verantwortlichen wollen dort einen „Community-Hub mit Gastronomie, Veranstaltungsflächen und Co-Working-Space“ schaffen, heißt es in einer Mitteilung.
Das neu eröffnete Lokal soll Restaurant, Café und Bar in einem sein. Dort werde es ein Angebot „von Morgenkaffee bis Abendcocktails“ geben, heißt es auf der Webseite der Bar. Was genau auf der Speise- und Getränkekarte steht, ist noch nicht bekannt. Die Gastronomie soll sich den Angaben zufolge aber insbesondere auf „lokale Erzeugnisse“ fokussieren.
„Natürlich wird es auch Eis und Mokka geben“, sagte Betreiber und Geschäftsführer Alexander Neumann dem „Berliner Kurier“. Im Außenbereich an der Karl-Marx-Allee soll es demnach 100 Plätze geben – genau wie früher.
Mit der Wiedereröffnung des Lokals entstehe nicht nur ein Restaurant beziehungsweise ein Café, sondern auch ein Arbeits- und Veranstaltungsort. „Es soll kein Hipster-Café werden“, sagt Neumann der Zeitung. Demnach seien Laptops im Café verboten. Man solle sich nicht hinter den Bildschirmen verschanzen.
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Die neue Mokka-Milch-Eisbar soll ein Treffpunkt sein, „der Geschichte und Zukunft Berlins verbindet“, heißt es von den Verantwortlichen in der Mitteilung. Natacha Neumann, ebenfalls Geschäftsführerin des Ladens, sagt: „Mit der Mokka Milch schaffen wir einen Ort, der Menschen zusammenbringt und kreative Prozesse fördert“.
Die Betreiber bezeichnen das Haus selbst als eine „Ikone der 1960er-Jahre“. Insbesondere junge Menschen hätten sich dort getroffen. Es sei ein Ort gewesen, „an dem junge Menschen in einer geteilten Welt träumten“. Der deutsche DDR-Sänger Thomas Natschinski widmete dem Lokal im Jahr 1968 sogar ein Lied.
