Heimspiel gegen Mannheim

„Löwen“ unter Druck: „Sind zum Siegen verdammt“

Aktualisiert am 04.04.2026 – 07:46 UhrLesedauer: 2 Min.

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Markus Kauczinski (Archivbild): Der 1860-Trainer möchte gegen den Waldhof endlich wieder einen Sieg bejubeln. (Quelle: Imago/Team 2)

Die Münchner „Löwen“ empfangen am Samstag Waldhof Mannheim im Grünwalder Stadion. Um weiter im Aufstiegsrennen zu bleiben, ist ein Sieg schon beinahe Pflicht.

Für den TSV 1860 München geht es mit dem Heimspiel am Samstag (Anpfiff: 14 Uhr) gegen Waldhof Mannheim in den Endspurt im Aufstiegskampf der 3. Liga. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag sagte „Löwen“-Trainer Markus Kauczinski: „Es geht in die entscheidende Phase, es sind entscheidende Spiele. Gerade für eine Mannschaft, die Punkte aufzuholen hat.“

Acht Spieltage vor dem Saisonende haben die Münchner fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Zuletzt war „Sechzig“ zweimal in Folge sieglos geblieben. „Wir sind schon lange zum Siegen verdammt“, sagte Kauczinski. Er verspüre Druck, der für ihn allerdings nichts Negatives sei. Je mehr sich die Dinge zuspitzen, umso fokussierter sei er. Das versuche er, seiner Mannschaft vorzuleben. „Wir sind voll im Tunnel für Waldhof Mannheim und die Meisterschaft.“

Verzichten muss der 56-Jährige gegen die Kurpfälzer auf die verletzten Tunay Deniz, Kilian Jakob, Max Christiansen, Sean Dulic, Jesper Verlaat sowie den gesperrten Kapitän Thore Jacobsen. Der 28-Jährige war bei der Last-Minute-Niederlage vor zwei Wochen gegen den MSV Duisburg in der Nachspielzeit mit gelb-rot vom Platz geflogen.

Emotional dürfte es am Samstag vor dem Anpfiff im mit 15.000 Zuschauern wie immer ausverkauften Grünwalder Stadion werden. In Gedenken an den am vergangenen Sonntag im Alter von 84 Jahren verstorbenen Karsten Wettberg wird es eine Schweigeminute geben. Im Spiel werden die „Löwen“ Trauerflor tragen. „Der König von Giesing“ hatte den TSV 1991 nach neun Jahren Bayernliga zurück in die 2. Bundesliga geführt.