Zu Ostern nimmt Netflix einen berühmten Sci-Fi-Film ins Programm auf, der seinerzeit mit einer besonderen Premiere in die Geschichte einging.

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Angesichts der Qualität, die Spezialeffekte inzwischen in Filmen wie „Avatar: Fire and Ash“ entwickelt haben, ist es erstaunlich, was vor gerade einmal 25 Jahren noch als Meilenstein galt.

2001 schrieb schließlich „Final Fantasy: Die Mächte in dir“ Geschichte als erster komplett animierter Film mit fotorealistischen Darstellungen von Menschen. Wobei man aus heutiger Sicht vermutlich schreiben müsste: möglichst fotorealistischen Darstellungen von Menschen. Schließlich wirken die Effekte inzwischen veraltet, damals waren sie allerdings bahnbrechend und ebneten etlichen späteren Arbeiten den Weg.

Wenn ihr neugierig geworden seid, was 2001 noch als Höhepunkt der technischen Möglichkeiten galt, erleichtert euch Netflix bald den Zugang: Am 4. April nahm der Streamingdienst „Final Fantasy: Die Mächte in dir“ ins Angebot auf. Einen ersten Eindruck liefert euch der folgende Trailer:

Final Fantasy: Die Mächte in dir – Trailer DeutschDarum geht es in „Final Fantasy: Die Mächte in dir“

Der Film stammt von „Final Fantasy“-Schöpfer Hironobu Sakaguchi, hat allerdings allenfalls lose etwas mit der gleichnamigen Videospielreihe zu tun.

„Final Fantasy: Die Mächte in dir“ spielt in einer futuristischen Welt, in der die Erde von außerirdischen Energieformen bedroht wird, die für Menschen tödlich sind. Die Wissenschaftlerin Dr. Aki Ross (Ming-Na Wen) arbeitet gemeinsam mit ihrem Mentor Dr. Sid (Donald Sutherland) an einer Methode, diese Wesen zu verstehen und die Menschheit zu retten, während das Militär unter General Hein (James Woods) auf eine zerstörerische Gegenstrategie setzt.

Parallel dazu unterstützt die Eliteeinheit um Gray Edwards (Alec Baldwin) die Forschung und gerät in Konflikt zwischen wissenschaftlichem Ansatz und militärischer Eskalation, während sich die Lage für die verbliebenen Menschen zunehmend zuspitzt.

Final Fantasy: Die Mächte in dir – Trailer DeutschLohnt sich „Final Fantasy: Die Mächte in dir“ auf Netflix?

Trotz seiner technischen Errungenschaften gilt der Videospielfilm als eher mäßig überzeugend. So kommt er bei Rotten Tomatoes auf magere 44 % Zustimmung von Kritiker*innen und das Publikum zeigt sich mit 48 % kaum überzeugter. Eine Auswahl der Kommentare haben wir hier für euch zusammengetragen:

„Nachdem ich kürzlich ‚FF7‘ gespielt hatte, war ich total begeistert, als dieser Film herauskam. Dann habe ich ihn gesehen. Es ist kein ‚FF‘. Es ist ein solider Sci-Fi-Film, der jeden beliebigen Titel hätte tragen können, aber der Name ‚Final Fantasy‘ hat Erwartungen geweckt. Keine Magier*innen, keine Magie und kein schwertschwingender Held. Square [Enix] (Studio hinter ‚Final Fantasy‘, Anm. d. Red.) hätte dem niemals zustimmen sollen. Wenn sie den Weg gegangen wären, den ‚D&D‘ mit seinem Film eingeschlagen hat, wäre es besser gewesen. Wenn man also ohne Erwartungen hineingeht, ist es ein ganz okayer Sci-Fi-Film – aber ‚Final Fantasy‘ ist es nicht.“

– jason I, 2,5 von 5 Sternen

„Ehrlich gesagt, ist es ein guter Film … wenn man die Worte ‚Final Fantasy‘ ignoriert. Wirklich – schaut ihn euch noch mal an und blendet diese beiden Wörter einfach aus. Als Kind habe ich meinen Vater gebeten, ihn wegen des Namens auszuleihen, aber als ich ihn gesehen habe, mochte ich ihn nicht, weil er kein ‚Final Fantasy‘ war. Als ich ihn letztes Jahr, inzwischen deutlich in meinen späten Zwanzigern, noch mal gesehen habe, war er für mich ein ziemlich solider Film. Die visuellen Effekte waren für die damalige Zeit großartig, auch wenn sie mit moderner CGI nicht ganz mithalten können. Die schauspielerischen Leistungen sind ebenfalls ordentlich, und auch wenn die Handlung etwas chaotisch ist, ist sie nicht unverständlich. Ist es ein großartiger Film? Nein, es gibt bessere Sci-Fi-Filme. Ist er schlecht? Nein, er ist durchaus unterhaltsam.“

– Anonym, 3,5 von 5 Sternen

„Obwohl ‚Final Fantasy: Die Mächte in dir‘ mit Innovation im Bereich der CG-Animation aufwarten kann, lässt sich das Gleiche nicht über seine blasse Handlung und die uninteressanten Charaktere sagen.“

– Derek L, 1,5 von 5 Sternen

„Obwohl der Film stellenweise recht verwirrend und zusammengewürfelt wirkt, ist ‚Die Mächte in dir‘ dennoch eine epische, visuell beeindruckende und mitreißende Sci-Fi-Geschichte mit bis heute bemerkenswerter CGI und starken Sprecher*innenleistungen.“

– Korra N, 4 von 5 Sternen

Auf Netflix findet ihr darüber hinaus viele weitere Sci-Fi-Filme wie „Blade Runner 2049“ und „Men in Black“. Solltet ihr noch keine Mitgliedschaft bei dem Streamingdienst haben, könnt ihr mit dem Entertainment-Plus-Paket von Sky nicht nur in den Genuss der besten Filme und Serien von Netflix kommen, sondern habt auch Zugriff auf grandiose weitere Produktionen.