US-Präsident Donald Trump hofft laut einem Medienbericht, dass ein gesuchtes Besatzungsmitglied eines im Iran abgestürzten US-Kampfjets keinen Schaden nimmt. Nach einem Telefoninterview zitierte die britische Zeitung „The Independent“ Trump auf die Frage, was er tun würde, falls das Crew-Mitglied von Iranern gefangengenommen oder verletzt werden sollte, mit den Worten: „Nun, das kann ich nicht kommentieren, weil wir hoffen, dass das nicht passieren wird.“
Ein Containerschiff des französischen Schifffahrtskonzerns CMA CGM hat als wohl erster Frachter eines europäischen Eigners seit Beginn des Iran-Kriegs die Straße von Hormus passiert. Die unter der Flagge Maltas fahrende „Kribi“ sandte anstelle ihres Fahrtzieles die Botschaft „französischer Eigentümer“ aus, wie aus den am Freitag ausgewerteten Daten der Webseite MarineTraffic hervorgeht. Das Schiff passierte die Meerenge am Donnerstag. Ebenfalls am Donnerstag durchquerten drei Tanker die Straße von Hormus auf einer selten genutzten Route nahe der omanischen Küste.
Die Navigationsdaten der „Kribi“ zeigten, dass sie über eine vom Iran genehmigte Route durch dessen Hoheitsgewässer fuhr. Mehrere Frachter nutzten bereits diese Route in der Nähe der iranischen Insel Larak. Nach Angaben von Experten der Schifffahrtszeitschrift „Lloyd’s List“ bezahlten mindestens zwei Schiffe dafür Gebühren.