In Berlin und Brandenburg sind am Karsamstag bei Ostermärschen Hunderte Demonstranten für den Frieden auf die Straße gegangen.
In Berlin zog am Nachmittag eine Demonstration durch Prenzlauer Berg. Die Auftakt- und die Abschlusskundgebung fanden am Mauerpark statt. Gefordert wurde ein Ende der Kriege in Nahost und der Ukraine. Die Teilnehmer zeigten Friedenstauben und Plakate mit Aufschriften wie „Kriegstreiber stoppen“ oder „Wir wollen leben“. Viele trugen auch Palästina- und iranische Flaggen. Die Demonstranten sprachen sich auch gegen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht aus.
Wie ein Polizeisprecher dem rbb sagte, beteiligten sich etwa 1.600 Menschen an dem Ostermarsch. Die Veranstalter sprachen von mehreren tausend Teilnehmenden. Zu der Demonstration aufgerufen hatte die Berliner Friedenskoordination (FriKo).