TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Meister Eisbären Berlin und der EHC Red Bull München haben das Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga erreicht. München gewann das sechste Match beim ERC Ingolstadt mit 7:3 und entschied die Best-of-Seven-Serie mit 4:2 für sich. Berlin setzte sich gegen die Straubing Tigers mit 6:5 nach Verlängerung durch – der vierte Sieg in der Runde der besten Vier.

Im Halbfinale treffen die Eisbären ab Mittwoch im ersten von sieben möglichen Spielen auf den Hauptrunden-Sieger Kölner Haie. München bekommt es mit den Adler Mannheim zu tun.

Rieder entscheidet mit Sololauf

In einem torreichen Bayern-Derby zwischen Ingolstadt und München gab es in den ersten beiden Dritteln einen ständigen Führungswechsel. Auf das 4:3 durch Münchens Chris DeSousa (32. Minute) hatten die Gastgeber allerdings keine passende Antwort mehr.

Mit einem überragenden Sololauf sorgte Nationalspieler Tobias Rieder (48.) für die Entscheidung. Für den Routinier war es der sechste Treffer in den Playoffs – das ist Liga-Bestwert. Alberts Smits (55.) und erneut DeSousa (58.) erhöhten in der Schlussphase noch auf 7:3.

Auch die Münchner um Philipp Krening dürfen feiern

Auch die Münchner um Philipp Krening dürfen feiern

Foto: Dietrich/City-Press

Berlin gibt Vorsprung aus der Hand

Die Eisbären können durch den Erfolg nach Verlängerung gegen Straubing auf die erneute Titelverteidigung hoffen. Markus Vikingstad (76.) war in der Extraspielzeit für die Hauptstädter erfolgreich. In der regulären Spielzeit gaben die Berliner einen 3:1- und einen 5:3-Vorsprung jeweils noch aus der Hand.

Berlins Trainer Serge Aubin gewann damit seit seinem Amtsantritt 2019 alle 13 Playoff-Serien. Viermal holten die Eisbären in den vergangenen fünf Jahren den Titel. In der Spielzeit 2019/20 wurde die Saison wegen der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochen, 2022/23 verpasste der Rekordmeister die K.o.-Runde.