Auch deutsche Rotweine können gut mithalten
Eine Vorschau auf die kommenden Köstlichkeiten bot bereits die Pressekonferenz im Vorfeld der Messe im Bistro von Gräfes Wein & fein (jüngst ausgezeichnet als beste Weinbar Deutschlands). Armin Imgraben, Vorstandsvorsitzender der Winzergenossenschaft Britzingen, stellte gemeinsam mit der 60. Württemberger Weinkönigin Natalie Schäftler für die Weinkellerei Hohenlohe Fürstenfass vier Sekte – darunter zwei alkoholfreie – sowie jeweils fünf Weine aus Baden und Württemberg vor. Je zwei Weine pro Gang aus den beiden Anbaugebieten zeigten die Vielfalt der Möglichkeiten auf, wie man sein Essen mit passenden Weinen begleiten kann. Manchmal darf es (wie zur Vorspeisenauswahl mit Rillettes, Humus, Salami und Cornichons ein Weißburgunder aus der 3-Liter-Bag-in-Box sein, der dem Gutswein aus der Flasche in nichts nachsteht, manchmal passt aber auch ein handselektierter großartiger Rotweine wie der 22er Lemberger Royal aus dem Barrique vom Fürstenfass Hohenlohe oder der 21er Muggardt Spätburgunder aus Britzingen: Rotweine aus Deutschland können mittlerweile gut mithalten!
Während der Messetage selbst wird diese Vielfalt durch sogenannte „Winewalks“ vertieft. Mehrmals täglich führen Weinhoheiten aus Baden und Württemberg in kleinen Gruppen über die Stände, erläutern Stilprofile, Rebsorten und aktuelle Trends. Im Fokus stehen dabei insbesondere frische, saisonale Weine – also genau das, was im Frühjahr und Sommer gefragt ist.
Über das reine Verkosten hinaus versteht sich die „Baden-Württemberg Classics“ auch als touristische Visitenkarte. Regionen wie das Markgräflerland oder Württemberg präsentieren sich ebenso wie spezialisierte Anbieter von Weinreisen.