A Fighter Jet takes off from the U.K.'s RAF Akrotiri air base after it was hit by a drone strike early morning near Limassol, Cyprus, Monday, March, 2, 2026. (AP Photo/Petros Karadjias)
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Ein US-Jet über der britischen Luftwaffenbasis Akrotiri in Zypern. (Symbolbild) Bild: keystone

Der US-Kampfjetpilot, der über dem Iran abgeschossen und seither vermisst wurde, konnte gemäss Angaben der US-Regierung geborgen werden. Was bisher zur Rettung bekannt ist.

05.04.2026, 07:3005.04.2026, 07:35

Das ist passiert

Am Freitag wurden zwei US-Jets über dem Iran abgeschossen. Ein Besatzungsmitglied wurde seither vermisst, US-Einheiten versuchten dieses zu bergen. Nun ist das Unterfangen laut Präsident Donald Trump geglückt.

Das ist über die Rettung bekannt

Nach Angaben der US-Regierung waren Dutzende Kampfflugzeug im Einsatz, um den Armeeangehörigen zu bergen. Der Soldat ist laut US-Angaben verletzt.

Der arabische Sender Al Jazeera zitierte einen US-Beamten, wonach es bei dem nächtlichen Rettungseinsatz des zweiten Besatzungsmitglieds zu einem «heftigen Feuergefecht» gekommen sei.

Der Pilot des am Freitag abgeschossenen Kampfjets war laut übereinstimmenden Medienberichten bereits zuvor gerettet worden.

Das sagt Trump

«Wir haben ihn», schrieb Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social in Grossbuchstaben. Es sei eine der gewagtesten Such- und Rettungsaktionen des US-Militärs in der Geschichte der USA gewesen. Er beschrieb den Einsatz mit dramatischen Worten: Der US-Soldat sei von «unseren Feinden gejagt worden», sie seien ihm stündlich näher gekommen.

«Doch er war nie wirklich allein», soTrump weiter. Die Militärführung hätte seinen Standort in den Bergen «rund um die Uhr» überwacht und seine Rettung akribisch geplant.

Das sagt der Iran

Das iranische Regime liess nur kurz vor der Rettungsmeldung über staatliche Nachrichtenkanäle verbreiten, dass die USA das Suchgebiet rund um den Absturzort zu bombardieren begonnen hätten. Damit versuchte es dem Anschein nach zu suggerieren, dass die USA den Kampfjetpiloten aufgegeben hätten – und ihn zu töten versuchten.

Hätte der Iran das Besatzungsmitglied zuerst gefunden, hätte Teheran dies nach Einschätzung von Experten als Druckmittel nutzen können. Iranische Medien hatten von hohen Geldsummen berichte, die für die Ergreifung des US-Soldaten versprochen worden sein sollen.

+++ Update folgt +++

(con/sda/dpa)