Debatte um Eintritt
Kebekus über Dom-Pläne: „Ich hätte es lieber anders“
05.04.2026 – 07:18 UhrLesedauer: 1 Min.
Carolin Kebekus hat Verständnis dafür, dass der Besuch des Kölner Doms künftig Eintritt kosten soll. (Archivbild) (Quelle: Henning Kaiser/dpa/dpa-bilder)
Das Domkapitel will künftig Eintritt für Touristen verlangen – Carolin Kebekus reagiert mit gemischten Gefühlen. Die Komikerin erinnert sich, wie der Dom für sie als Jugendliche immer offen stand.
Die Komikerin Carolin Kebekus hat sich zu den Eintrittplänen des Domkapitels geäußert – mit einer Haltung zwischen persönlicher Ablehnung und sachlichem Verständnis.
„Meine erste Reaktion war: Was? Nein! Das geht nicht!“, sagte die 45-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Den Grund für ihre Ablehnung machte sie mit einer persönlichen Erinnerung deutlich: „Ich bin in meiner Jugend immer in den Kölner Dom gegangen, um für jeden Blödsinn, jede Matheklausur, jeden Liebeskummer eine Kerze anzuzünden.“
Dann aber folgte die Einschränkung. Der Unterhalt des Doms koste viel Geld, räumte sie ein. „Und andere große Kirchen – Sagrada Família in Barcelona zum Beispiel – nehmen auch Eintritt. Also, es ist schwierig. Ich hätte es natürlich lieber anders, aber ich finde es verständlich.“
Das Domkapitel hatte angekündigt, künftig Eintrittsgeld von Touristen zu verlangen. Wie viel der Besuch kosten soll, steht noch nicht fest. Die Einnahmen sollen gestiegene Kosten für Pflege, Schutz und Betrieb decken. Gottesdienstbesucher, Betende und Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins sollen weiterhin freien Eintritt haben.
Die neue Staffel der „Carolin Kebekus Show“ startet am Donnerstagabend um 23.35 Uhr im Ersten.
