Nvidia bereitet sich laut aktuellen Gerüchten intensiv auf die nächste große GPU‑Generation unter dem Namen GeForce RTX 6000 vor. Die neue Serie soll auf der Rubin‑Architektur basieren, mit deutlich verbessertem Raytracing‑ und KI‑Leistungsfokus. Bislang stammen diese Informationen aber aus Gerüchte‑Quellen und Analyse‑Berichten – konkrete Leaks zu den Grafikkarten gibt es weiterhin nicht.
Die erste Spur zu Rubin tauchte bereits in Form der Rubin‑Beschleunigerplattform CPX für Rechenzentren auf, die Nvidia als Nachfolger der aktuellen Blackwell‑Architektur positioniert. In diesen Server‑GPUs stecken sogenannte GR21x‑Dies, die zwar nicht für Gaming konzipiert sind, aber bereits Hardware‑Blöcke enthalten, die laut Hardware‑Analysten für 3D‑Grafik sinnvoll wieder nutzbar wären.
RTX 6000: GR20x als Gaming-Variante von Rubin
Daraus leitet sich die Spekulation ab, dass eine abgeleitete Rubin‑Gaming‑Variante „GR20x“ die Grundlage für die RTX‑60‑Serie bilden soll. Den Berichten zufolge wird Rubin auf einem TSMC‑3‑nm‑Prozess gefertigt, mit deutlich mehr Streaming‑Multiprozessoren, größeren Caches und höheren Speicher‑Bandbreiten gegenüber der aktuellen RTX‑5000‑Serie.
RTX 6090 mit 192 Streaming-Prozessoren?
Besonders im Fokus steht dabei die mutmaßliche GeForce RTX 6090, die laut RedGamingTech angeblich auf dem GR202‑Die mit bis zu 192 Streaming‑Multiprozessoren, einem 512‑Bit‑Speicherbus und 32 GB GDDR7‑VRAM basieren soll. Damit würde die Karte nicht nur mehr Bandbreite und mehr Speicher bieten, sondern auch die Raytracing-Performance gegenüber der aktuellen RTX 5090 auf deutlich mehr als „nur“ ein paar Prozent steigern.
Rein theoretischen Leistungsprognosen zufolge ist ein Performance‑Plus von mindestens 30 bis 35 Prozent gegenüber der RTX 5090 im Gespräch, wobei diese Werte keineswegs als offiziell gelten. RedGamingTech zufolge soll die RTX 6080 auf einer GR203-GPU basieren und 20 GB GDDR7 bieten, während die RTX 6070 voraussichtlich auf einer GR205 mit 16 GB GDDR7 basiert.
Release‑Zeitplan verschwimmt zwischen 2027 und 2028
Frühe Gerüchte deuteten noch auf einen Launch im zweiten Halbjahr 2027 hin, möglicherweise mit einem Start der RTX 6090 im Herbst desselben Jahres. Mittlerweile gibt es aber auch Berichte, die Nvidia offenbar unter Druck sehen. GeForce RTX 6000 könnte möglicherweise erst 2028 erscheinen, falls die DRAM‑ und HBM‑Verknappung weiter anhält.
Parallel dazu wurde bekannt, dass der angedachte Super‑Refresh der RTX‑5000‑Serie gestrichen wurde, was Signal dafür ist, dass Nvidia die Gaming‑Pipeline eher auf die nächste große Rubin‑Generation bündeln will, als mit einem leichten Refresh zwischen 5000 und 6000 zu arbeiten.
Eine ähnliche Situation sehen wir aktuell auch bei AMD: Mit RDNA 5 bzw. UDNA hat das Unternehmen die Konkurrenz zu Nvidia Rubin in Arbeit, doch auch diese Grafikkarten sollen sich massiv verzögern. So soll der High-End-Angriff, falls dieser wirklich kommen sollte, frühestens Mitte 2027 auf den Markt kommen.
DLSS 5 als „vorgezogenes“ Next‑Gen‑Feature
Interessant ist vor diesem Hintergrund die Diskussion um DLSS 5. Analysten argumentieren, dass das nächste Super‑Resolution‑Feature ursprünglich als „echtes“ Next‑Gen‑Feature für die RTX‑6090‑Generation gedacht war, Nvidia die Technik aber bereits auf die aktuelle RTX‑5000‑Generation vorzieht, um den KI-Hype weiter anzuheizen.
Damit könnten Nutzer die neuen KI‑Features bereits mit RTX‑50‑Karten nutzen, während die Rubin‑GPUs die Hardware‑Plattform für die volle Ausnutzung von Raytracing und KI‑Upscaling bilden würden. Grundsätzlich sind alle Gerüchte zu den technischen Details aktuell noch mit großer Vorsicht zu genießen, denn finale Informationen sind zum derzeitigen Entwicklungsstand unrealistisch. Es dürfte vermutlich noch circa ein Jahr dauern, bis es langsam konkreter wird rund um RTX 6000. Auch die nächste GPU-Generation von AMD mit RDNA 5 wird wohl frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2027 starten.
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Quellen:
