Bielefeld. Aus alt mach neu: Die Gruppe „Monkey Town“ hat den Indoorspielplatz Funtasia an der Wilhelm-Bertelsmann-Straße übernommen – und ist jetzt und über Ostern wieder offen. Heißt: Kleine Kinder, sehr kleine Kinder und auch größere Kinder können bei miesem Wetter ihre Eltern bearbeiten – für einen Besuch im 2.200 Quadratmeter großen Spiel- und Tobe-Land.
Der Investor und Inhaber, ein Holländer, der in fünf Ländern bald 90 Affenstädte, so die Übersetzung, betreibt, war Dienstag in Bielefeld, schaute sich seinen neuesten Laden an. Und hob das vielleicht Wichtigste hervor: „Wir haben immer offen, immer ab 9 Uhr.“ Auch Karfreitag. In Deutschland ist es der 15. Monkey-Town-Spielplatz, am Ende des Jahres sollen es 20 sein. Bielefeld sei ein durchschnittlich großer, eben der Stadt angepasst.
Sieben große Attraktionen gibt es an der Wilhelm-Bertelsmann-Straße 25 (gegenüber alte Fachhochschule, nahe Aldi und Seidenstickerhalle). Stationen wie zwei verschiedene Bällebäder und auch einer Laser-Gaming-Arena, dazu Trampoline und Rutschen sowie viele Themen-Stationen.

In mehreren Bereichen können die Eltern sitzen und ihre Kinder gut im Blick behalten.
(© Kurt Ehmke)
Freie Flächen im neuen Indoorspielplatz sorgen für gute Übersicht
Zielgruppe: Kinder ab einem Jahr, realistisch dann aber ab zwei, drei Jahren – „und bis etwa acht, zehn, vielleicht zwölf Jahre“, sagt der Mann, der mit seiner Partnerin vor Ort war, seinen Namen medial nicht verbreitet wissen will, aber dank fünf Kindern weiß, was er tut.
„Wir achten darauf, dass es viele freie Flächen gibt, eine gute Einsehbarkeit ist uns wichtig.“ Und: „Vorne beginnt es mit Angeboten für die Kleinsten, je älter, desto weiter hinten spielen und toben die Kinder – und steigt der Abstand zu den Eltern, wenn gewünscht. Wobei es auch hinten große Sitzbereiche gibt.“
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Voll ausgelastet ist der Indoor-Spielplatz, wenn 200 Kinder und Eltern drinnen sind, dann werde auch der Einlass reguliert, betont der Eigentümer. Zu stark und zu streng mag er nicht alles regulieren, „das läuft oft organisch, wenn die Kinder zu alt sind, wollen sie einfach auch andere Angebote haben“, weiß er aus Erfahrung. Natürlich dürften Eltern mit rein in die Spieleangebote, aber eher zur Betreuung als zum Selberaustoben. Und das alles auf Socken, versteht sich.

Ab in die Affenstadt: An der Wilhelm-Bertelsmann-Straße 25 ist der bunte Eingang des neuen Indoor-Spielplatzes.
(© Kurt Ehmke)
Weitere Angebote in OWL: Ballorig, Superfly, Springolino und mehr
Das Angebot steht übrigens nicht alleine da in der Region: Ballorig und auch Superfly in Bielefeld und das mit 5.000 Quadratmetern deutlich größere Springolino in Herford sind Konkurrenten.
Und was kostet es? Kinder unter einem Jahr nichts, Kleinkinder (ein und zwei Jahre alt) sieben Euro, Kinder ab drei Jahren 11,90 Euro, Eltern 5,90 Euro pro Elternteil. Es gibt Zehnerkarten. Und es darf so lange getobt werden, wie Lust und Kraft ausreichen.
Geöffnet ist alles montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags und samstags von 9 bis 20 Uhr und sonntags von 9 bis 19 Uhr. In den Ferien und an Feiertagen gilt: immer von 9 bis 20 Uhr.