Unter anderem Journalisten und Forscher nutzen solche Satellitenaufnahmen, um zum Beispiel die Folgen von Angriffen in der Region oder die Bewegung von Schiffen zu dokumentieren. Die Aufnahmen sind vor allem hilfreich für Gebiete, die sonst schwer zugänglich sind – sei es wegen ihrer Lage, laufender Kampfhandlungen oder Beschränkungen durch die örtlichen Behörden.

Planet Labs hatte die Veröffentlichung von Aufnahmen aus der Region nach Beginn des Iran-Kriegs vor gut fünf Wochen bereits aus Sicherheitsgründen verzögert. Auch das Konkurrenzunternehmen Vantor habe die Veröffentlichung von Satellitenaufnahmen aus der Region bereits eingeschränkt, hieß es in den Berichten weiter. Die US-Regierung befürchtet, dass aktuelle Satellitenaufnahmen Gegnern wie dem Iran für deren Angriffe nutzen könnten.

Der Krieg der USA gegen den Iran ist wohl noch lange nicht vorbei. Nun müssen die USA ihr Arsenal an Marschflugkörpern deutlich aufstocken. Mehr dazu lesen Sie hier.

Im Iran gibt es einem Bericht zufolge Luftangriffe in einem Gebiet, in dem sich das vermisste Besatzungsmitglied des abgeschossenen US-Kampfjets befinden soll. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim zitierte in der Nacht einen örtlichen Gouverneur, wonach bei Angriffen, die er den USA und Israel zuschrieb, drei Menschen getötet worden seien.

Die „New York Times“ zitierte indes einen israelischen Beamten, der berichtete, Israels Militär teile Geheimdienstinformationen mit den USA und habe Angriffe in dem Gebiet, in dem der Pilot vermisst werde, ausgesetzt. Keine der Angaben ließ sich zunächst unabhängig überprüfen. Das US-Militär hat Medienberichten zufolge Spezialkräfte in den Süden des Iran geschickt – auch um eine Gefangennahme des vermissten Waffenoffiziers der am Freitag abgeschossenen F-15E durch den Iran zu verhindern.

Der Golfstaat Kuwait ist erneut unter iranischen Beschuss geraten. Beim Einschlag einer iranischen Drohne in einem Gebäude des Finanzministeriums sei erheblicher Sachschaden entstanden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf das Ministerium. Verletzte habe es nicht gegeben, hieß es. Nach Angaben des Energieministeriums wurden zwei Strom- und Entsalzungsanlagen durch iranische Drohnen erheblich beschädigt. Als Folge seien zwei Stromgeneratoren ausgefallen.