Im Grunde waren alle bereit, um pünktlich in die zweite Hälfte zu starten – die Spieler des 1. FC Kaiserslautern, das Gespann um Schiedsrichter Daniel Schlager und die Fans auf den Rängen des nahezu ausverkauften Betzenbergs. Eine wichtige, für die Fortsetzung der Begegnung sogar unerlässliche Partei fehlte allerdings noch: die Akteure von Zweitligist Fortuna. Kein einziger Auswechselspieler war während der gesamten Halbzeit auf dem Rasen zu sehen gewesen, Trainer Markus Anfang hatte seine gesamte Truppe in der Kabine versammelt. Erst, als nicht nur die Anhänger der „Roten Teufel“, sondern auch die Unparteiischen unruhig wurden, kehrten die Düsseldorfer zurück.