Abstiegskandidat siegt trotz Traumtor nicht

Union Berlin und St. Pauli trennen sich in der Bundesliga 1:1. Damit verbleiben die Hamburger im Tabellenkeller.

Publiziert heute um 18:44 Uhr

Mathias Pereira Lage (Nr. 28, St. Pauli) erzielt das 1:0 gegen Union Berlin im Bundesliga-Spiel am 5. April 2026 in Berlin.

Mathias Pereira Lage (Mitte) erzielt das sehenswerte 1:0.

Foto: John Macdougall (AFP)

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Union Berlin hat St. Pauli im Abstiegskampf der Bundesliga auf Distanz gehalten. Im Stadion An der Alten Försterei trennten sich der Hauptstadtclub und die Hamburger 1:1. Bei sechs noch ausstehenden Spielen bleibt Unions Vorsprung auf die Kiezkicker auf dem Relegationsplatz 16 so bei komfortablen sieben Punkten.

Das hob Unions Trainer Steffen Baumgart hervor, auch wenn er angesichts des möglichen Sieges nach eigenen Worten ein «bisserl zwiegespalten» war. «Es ist nichts Grosses, aber auch nichts Kleines in unserer Situation und bringt uns dem Ziel näher», sagte Baumgart bei DAZN. Sein Kollege Alexander Blessin meinte angesichts einer schwächeren zweiten Hälfte zum Ergebnis: «Das ist okay, den Punkt nehmen wir mit.»

Jackson Irvine fehlt gegen die Bayern

Vor 22’012 Fans erzielte Mathias Pereira Lage (25. Minute) mit einem schönen Volley die Gäste-Führung. Nach dem Seitenwechsel glich Andrej Ilic (52.) aus. Die umkämpfte Partie nahm insbesondere in Halbzeit zwei etwas mehr Fahrt auf. St. Paulis Captain Jackson Irvine sah in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels und fehlt damit gegen Bayern München.

Schiedsrichter Tobias Welz zeigt Jackson Irvine vom FC St. Pauli die Rote Karte im Bundesligaspiel gegen Union Berlin.

Jackson Irvine sieht Gelb-Rot.

Foto: Ronny Hartmann (Getty Images)

Union kann in den kommenden Spielen gegen Schlusslicht Heidenheim und den Vorletzten Wolfsburg die letzten Zweifel am Bundesliga-Verbleib beseitigen. Auf die seit vier Partien sieglosen Hamburger warten zwei Heimspiele gegen den FC Bayern und den direkten Konkurrenten aus Köln.

Köln siegt auch mit neuem Trainer nicht

Der 1. FC Köln hat beim Debüt von René Wagner als Cheftrainer in der Bundesliga den nächsten Rückschlag verhindert. Die Kölner erkämpften bei Eintracht Frankfurt nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2. Im ersten Spiel nach der Trennung von Coach Lukas Kwasniok bleiben die Kölner aber tief im Abstiegskampf, der Vorsprung auf den FC St. Pauli und den Relegationsplatz beträgt nun zwei Punkte.

Überschattet wurde die Partie in der zweiten Halbzeit von einem Rettungseinsatz auf der Tribüne, beide Fanlager schwiegen minutenlang. Während des laufenden Spiels schrieb Frankfurt bei X, dass es keine «konkreten Infos» zum Gesundheitszustand der betroffenen Person gebe.

Nationalstürmer Jonathan Burkardt (66. Minute) und Arnaud Kalimuendo (69.) trafen für die Eintracht. Jakub Kaminski (70.) sorgte aber für das schnelle Kölner Anschlusstor, Alessio Castro-Montes (83.) erzielte den Ausgleich.

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DPA/hua

Mathias Pereira Lage (Mitte) erzielt das sehenswerte 1:0.

Foto: John Macdougall (AFP)

Jackson Irvine sieht Gelb-Rot.

Foto: Ronny Hartmann (Getty Images)