Ungewöhnlich ist nun der Ton ihrer Kritik an Trump. Greene argumentierte ausdrücklich religiös und verwies auf die Lehren Jesu, der zur Vergebung aufgerufen habe – auch gegenüber Feinden. Trump hingegen sei „kein Christ“, seine Politik dürfe daher nicht unterstützt werden. Christen in der Regierung sollten stattdessen auf Frieden drängen und eine weitere Eskalation verhindern.

Greene warf dem Präsidenten zudem vor, mit seiner Iran-Politik zentrale Versprechen an die Wähler zu brechen und unschuldige Menschen zu gefährden. Seine jüngsten Aussagen schadeten „dem iranischen Volk“, das er eigentlich habe befreien wollen, und widersprächen dem politischen Kurs, für den viele seiner Anhänger gestimmt hätten. „Das macht Amerika nicht wieder groß, das ist böse“, schrieb sie.