07:53 Uhr | Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriffen auf Krasnodar

Bei einer Reihe von ukrainischen Drohnenangriffen auf die südrussische Region Krasnodar sind nach Angaben von Gouverneur Wenjamin Kondratjew am frühen Sonntagmorgen acht Menschen verletzt worden, darunter zwei Kinder. Die „massiven Drohnenangriffe“ hätten Schäden an Mehrfamilienhäusern und Wohnhäusern verursacht, erklärte Kondratjew bei Telegram. (Quelle: AFP, Telegram)

07:18 Uhr | ISW: Ukrainische Gegenangriffe stören russische Frühlings-Offensive

Ukrainische Gegenangriffe in den Richtungen Huljajpole im Gebiet Saporischschja und Oleksandriwka im Gebiet Donezk stören nach Einschätzung des US-Instituts für Kriegsstudien ISW „weiterhin die russischen Bemühungen in der Richtung Pokrowsk sowie die russische Frühlings-Sommer-Offensive im gesamten Einsatzgebiet“. Unter Verweis auf einen ukrainischen Militärbeobachter meldet das ISW, dass die ukrainischen Gegenangriffe die Russen zum Einsatz von Eliteeinheiten der Marineinfanterie gezwungen hätten. Zudem würden die ukrainischen Gegenangriffe das russische Militärkommando „weiterhin vor Dilemmata [stellen], denen überdehnte russische Truppen offenbar schwer begegnen können“. (Quelle: ISW)

04:55 Uhr | Verletzte nach Angriff auf Odessa

Bei einem massiven Luftangriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa sind offiziellen Angaben zufolge mindestens fünf Menschen verletzt worden. In mehreren Bezirken seien in der Nacht Wohngebiete getroffen worden, teilte der Chef der städtischen Militärverwaltung, Serhij Lyssak, auf Telegram mit. Die ukrainische Luftwaffe hatte zuvor vor russischen Drohnenangriffen in der Region gewarnt. In einem der Bezirke sei ein Hochhaus getroffen worden. Es gebe schwere Schäden vom fünften bis zum dritten Stock. Unter den Trümmern könnten sich Menschen befinden, sagte Lyssak weiter. Rettungskräfte seien im Einsatz. (Quelle: dpa)

03:20 Uhr | Russland meldet Abschuss von 148 Drohnen

Das russische Militär hat nach eigenen Angaben innerhalb von drei Stunden 148 ukrainische Drohnen abgefangen. Wegen der Luftangriffe seien fast eine halbe Million Haushalte ohne Strom gewesen, teilten die Behörden mit. In der Grenzregion Belgorod sei ein Zivilschutzhelfer durch eine Drohne getötet worden. In der Hafenstadt Noworossijsk am Schwarzen Meer hätten Trümmerteile ein Hochhaus getroffen. Auch in den von Russland besetzten Gebieten in den Regionen Donezk und Saporischschja sei es nach ukrainischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur zu massiven Stromausfällen gekommen. (Quelle: Reuters)

01:15 Uhr | Ölverladung im russischen Ostseehafen Ust-Luga läuft wieder

Der russische Ostseehafen Ust-Luga hat einem Medienbericht zufolge nach tagelangen Unterbrechungen durch ukrainische Drohnenangriffe die Rohöl-Verladung wieder aufgenommen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Schifffahrtsdaten berichtet, begann das Schiff „The Jewel“ mit der Verladung. Eine Stellungnahme des russischen Pipeline-Betreibers Transneft lag zunächst nicht vor. Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters sind mindestens 40 Prozent der russischen Ölexport-Kapazitäten durch Drohnenangriffe und andere Zwischenfälle gestört. (Quelle: Reuters)