Teilnehmer eines Ostermarsches ziehen mit einem Schild mit der Aufschrift «Menschenrechte retten. Völker schützen» und einer «Friedenstaube» durch die Stadt. Auch 2025 fanden unter dem Eindruck des Krieges Russlands gegen die Ukraine bundesweit zahlreiche Ostermärsche statt.

AUDIO: Tausende wollen an Ostermarsch in Hamburg teilnehmen (1 Min)

Stand: 06.04.2026 10:32 Uhr

Am heutigen Ostermontag wollen tausende Hamburgerinnen und Hamburger für Frieden und gegen Waffengewalt demonstrieren. Das Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung hat dazu aufgerufen.

Wegen der aktuellen Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten rechnet der Organisator des Friedensmarsches mit mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer als in den Jahren zuvor. Demnach könnten sich bis zu 3.000 Menschen der Demonstration anschließen. Neben Hamburger Zusammenschlüssen wie etwa der Initiative gegen Rüstungsexporte oder dem Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“ haben sich auch die Linkspartei und die Gewerkschaft ver.di als Teilnehmer angekündigt.

Abschlusskundgebung auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz

Ab 12 Uhr wollen sie gemeinsam von der S-Bahn-Station Landwehr zur langen Reihe laufen. Auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz im Stadtteil St. Georg nimmt die Veranstaltung dann gegen 17.30 Uhr mit Konzerten und einer Abschlusskundgebung ihr Ende. Dabei rechne die Polizei nicht mit Ausschreitungen und Krawallen, so ein Sprecher. Der Hauptorganisator der Friedensmärsche in Hamburg ist das Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.

Ein selbstgebasteltes Schild mit einem Peace-Zeichen, das bei einer Demonstration in die Höhe gehalten wird

In Schleswig-Holstein fanden am Samstag Aktionen von Friedensinitiativen in Lübeck, Kiel, Flensburg und Wedel statt. Gestern wurde am Flugplatz Jagel demonstriert.