Nach den Ausschreitungen beim Zweitligaspiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC hat Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) scharfe Konsequenzen angekündigt. „Nach diesem erneuten Skandalspiel kann es für die weiteren Verhandlungen oder Gespräche kein Pardon mehr geben. Meine Geduld hat hier endgültig ein Ende“, sagte Schuster der Deutschen Presse-Agentur.
Schuster kritisierte, die Ausschreitungen stünden sinnbildlich für eine „Gewaltfolklore“ im deutschen Fußball und stellten den gesamten bisherigen Verhandlungsweg mit dem Deutschen Fußballbund (DFB? und der Deutschen Fußballliga (DFL) infrage.
Nach diesem erneuten Skandalspiel kann es für die weiteren Verhandlungen oder Gespräche kein Pardon mehr geben. Meine Geduld hat hier endgültig ein Ende.
Armin Schuster
sächsischer Innenminister (CDU)
Krawalle auf Agenda der Innenministerkonferenz
Die Krawalle sollen laut Schuster auch Thema bei der nächsten Innenministerkonferenz im Juni sein: „Der Charakter einer kommenden Innenministerkonferenz wird auch maßgeblich davon geprägt sein, wie drakonisch die Konsequenzen sind, die aus diesen Krawallexzessen gezogen werden. DFB, DFL und die Vereine können nur noch mit Wirkung überzeugen.“ Bei der Innenminister-Runde Mitte März auf Norderney hatten die Länder-Sportminister ein stärkeres Entgegenkommen von DFB und DFL verlangt.