Frankenthal. Wer durch Frankenthal geht, sieht schnell: Plätze gibt es viele. Aber Orte für Jugendliche? Die sind rar. Orte, an denen man sich bewegt, ausprobiert, einfach trifft – ohne Eintritt, ohne Verein, ohne Verpflichtung. Genau diese Lücke soll jetzt geschlossen werden. Am Dienstag, 21. April , um 17.30 Uhr wird in der Zuckerfabrik am Stephan-Cosacchi-Platz die Entwurfsplanung für die neue Skateanlage vorgestellt. Ein Projekt, das längst mehr ist als eine Idee.

Seit 2021 läuft der Beteiligungsprozess, Jugendliche, Verwaltung und Politik sitzen mit am Tisch. Mit dem Amtsantritt von Oberbürgermeister Nicolas Meyer im Jahr 2024 bekam das Vorhaben neuen Schwung und wurde als strategisches Projekt priorisiert. Der Standort steht inzwischen fest: Carl-Benz-Straße/Nordring. Das Ziel: Eine moderne Skateanlage, ergänzt durch einen Pumptrack für Fahrräder, Scooter und Skateboards – ein Ort für Bewegung, Begegnung und Freizeit direkt vor der Haustür.

Auf dem Papier klingt das überzeugend. Mehr Lebensqualität, Angebote für Familien, Förderung von Gesundheit und sozialem Miteinander – all das sind richtige Ziele. Und sie treffen einen echten Bedarf. Doch der Blick auf den Zeitplan zeigt auch: Das ist kein Projekt für morgen. 2026 stehen Entwurfspräsentation, weitere Beteiligung, Förderanträge und der Start des Bebauungsplanverfahrens an. 2027 soll Baurecht geschaffen, die Finanzierung gesichert und ausgeschrieben werden. Der Baustart? Frühestens ab 2027, eher 2028 – mit schrittweiser Umsetzung. 

Neben der Skateanlage ist ein Pumptrack als ergänzendes Bewegungsangebot für Fahrräder, Scooter und Skateboards vorgesehen. Die Stadt ruft Kinder, Jugendliche und auch Eltern ausdrücklich dazu auf, sich weiterhin aktiv einzubringen und die Planung mitzugestalten. Alle sind für Dienstag, 21. April, eingeladen. Oberbürgermeister Dr. Nicolas Meyer sagt: „Dieses Projekt lebt davon, dass es angenommen wird. Deshalb gilt: Wer heute mitgestaltet, gestaltet den Treffpunkt von morgen.“